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Stoltenberg beruft außerordentliches Nato-Treffen ein – wegen Krise in Afghanistan

© AP Photo / Geert Vanden WijngaertNato
Nato - SNA, 1920, 18.08.2021
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Die Außenminister der Nato-Staaten sollen am Freitag zu einer außerordentlichen Online-Konferenz zusammenkommen. Das teilte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch auf Twitter mit. Dabei soll über die Sicherheitslage in Afghanistan beraten werden.
Bei der Konferenz will Stoltenberg den „gemeinsamen Ansatz zu Afghanistan“ diskutieren sowie die „enge Abstimmung“ fortsetzen.
Innerhalb kürzester Zeit haben die militant-islamistischen Taliban* Afghanistan eingenommen, während die Nato und ihre Partnerländer ihre Truppen abziehen.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
Gefallene der westlichen Allianz in Afghanistan

Bei den Operationen OEF (Operation Enduring Freedom, 2001-2014) und OFS (Operation Freedom's Sentinel, 2015-2021) sind in Afghanistan rund 3600 Soldaten und Soldatinnen der westlichen Allianz gestorben (Stand: 22.03.2021), erklärte das Portal Staista Anfang Juli. Die meisten Verluste hatten die Vereinigten Staaten (2452 Soldaten) und das Vereinigte Königreich (455 Soldaten). Darüber hinaus verloren über 150 Kanadier und mehr als 80 Franzosen ihr Leben. Rund 400 in Afghanistan gefallene oder verunglückte Soldaten stammten aus anderen Ländern. Deutschland verlor dort 59 Bundeswehr-Soldaten.

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