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Afghanistan
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„Frauen großen Gefahren durch Taliban ausgesetzt“: NRW will zusätzlich 1000 Afghaninnen aufnehmen

© REUTERS / StringerFrauen in Afghanistan
Frauen in Afghanistan - SNA, 1920, 18.08.2021
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Nordrhein-Westfalen will laut Aussagen des Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) gegenüber der „Rheinischen Post“ zusätzlich 1000 Afghaninnen aufnehmen.
Demnach will NRW zusätzlich zu den 800 Plätzen für Ortskräfte aus Afghanistan weitere 1000 Plätze für Frauen aus Afghanistan zur Verfügung stellen.
„Neben den Ortskräften sind mutige und engagierte Frauen großen Gefahren durch die Taliban ganz besonders ausgesetzt“, so Laschet.
Die Landesregierung will schnellstmöglich besonders bedrohten Bürgerrechtlerinnen, Menschenrechtsaktivistinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen und anderen mit ihren Familien eine Unterkunft bieten.
Ferner erläuterte der NRW-Ministerpräsident:
„Wir haben diese Frauen und ihre besonders extreme Gefährdung im Blick. Wir haben bereits Vorsorge getragen, dass unserer Unterkünfte sofort bereit sind für diesen Akt der Humanität.“
Die Taliban* hatten am Sonntag die Hauptstadt Kabul erreicht. Die islamistischen Kämpfer sind seit dem Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan landesweit auf dem Vormarsch. Die afghanische Regierung hat sich zur Machtübergabe bereiterklärt, Präsident Aschraf Ghani floh ins Ausland und gestand in einer Facebook-Botschaft die Niederlage gegen die Taliban ein.
Der CDU-Vorsitzende und Unionskanzlerkandidat Armin Laschet tritt bei einem Besuch in Wiesbaden auf - SNA, 1920, 14.08.2021
Afghanistan
Laschet fordert umgehende Evakuierung afghanischer Ortskräfte durch Bundeswehr
Die USA, Deutschland und weitere westliche Staaten haben ihre Botschaften in Kabul übereilt räumen und das Botschaftspersonal hastig evakuieren müssen. Am Flughafen Kabul kam es zum Tumult. Mehrere Menschen versuchten mit allen Mitteln, das Land zu verlassen. Einige klammerten sich an ein startendes Transportflugzeug der US-Armee. Inzwischen ist von mindestens zehn Toten infolge der chaotischen Zustände die Rede.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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