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Schlechtes Timing: Model gerät in Kritik mit Burka-Selfies für Werbung ihres neuen Buchs

© AP Photo / Ahmad NazarEine Afghanin trägt die Burka (Symbolbild)
Eine Afghanin trägt die Burka (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.08.2021
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Dem britischen Model Lily Cole wird wegen eines Fotos, auf dem sie Burka trägt, vorgeworfen, sie habe Instagram-Posting vor allgemeine Menschenrechte gestellt. Darüber berichtet „The Guardian“.
Mit dem Foto, auf dem sie ihr Gesicht einmal verschleiert und einmal enthüllt zeigt, wollte das Model Werbung für ihr neues Buch machen. Die Veröffentlichung, die in der gleichen Woche erfolgte, als die Machtübernahme durch die gewalttätigen Taliban* in Afghanistan stattfand, sorgte für Empörung wegen der Ängste um die Frauenrechte im Lande. Eine Bildunterschrift lautete: „Lasst uns die Vielfalt auf allen Ebenen begrüßen - biologische Vielfalt, kulturelle Vielfalt, Vielfalt des Denkens, Vielfalt der Stimmen, Vielfalt der Ideen.“
Ein Instagram-Nutzer wies das Model darauf hin, dass die Taliban Frauen zum Tragen der Burka zwingen würden. Laut der Zeitung geschieht der Vorfall zu einem Zeitpunkt, wo Frauen in Afghanistan über ihre Ängste sprechen, dass ihnen ihre hart erkämpften Rechte genommen werden. Derzeit werden die Burka „aus staubigen Abstellkammern und Schränken von den Frauen geholt, die sich an das Leben unter der Herrschaft der islamistischen Gruppe erinnern“.
Burka (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.07.2021
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Cole löschte daraufhin das Foto und schrieb am Dienstag in einer Entschuldigung, sie habe „ein altes Foto“ von sich in einer Burka geteilt, die ihr eine Freundin geliehen hätte. „Sie hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich den ursprünglichen Zweck der Burka untergraben habe, indem ich sie mit entblößtem Gesicht trug. Ich verstehe aber, warum das Bild die Leute verärgert hat, und möchte mich aufrichtig für jede Beleidigung entschuldigen“, schrieb die Aktivistin und betonte, es habe ihr das Herz gebrochen, als sie von den Ereignissen in Afghanistan gelesen habe. Sie suche auch nach Organisationen, die Frauen vor Ort helfen.
„Ich hatte die Nachrichten noch nicht gelesen, als ich gepostet habe, also es war unglaublich schlecht getimt. Danke, dass Sie mich darauf hingewiesen haben“, so Cole.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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