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Litauen will weißrussische Grenzbehörden bei illegalem Grenzübertritt erwischt haben – Video

© AP Photo / Mindaugas KulbisMigranten stehen vor einem neuen Flüchtlingslager südlich von Vilnius in Litauen (Symbolbild)
Migranten stehen vor einem neuen Flüchtlingslager südlich von Vilnius in Litauen (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.08.2021
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Laut der Pressestelle des litauischen Innenministeriums haben am Dienstag belarussische Sicherheitskräfte eine Gruppe von Migranten vom Territorium des Landes gedrängt und dabei selbst die Grenze zu Litauen illegal überquert.
„Wir können so eine freche Provokation nicht tolerieren, als heute 12 belarussische Beamte die Grenze der Republik Litauen überschritten haben“, wird die Innenministerin Agnė Bilotaitė in der Pressemitteilung zitiert. Ausgerüstet mit Schilden und Helmen schoben die belarussischen Sicherheitskräfte etwa 35 Geflüchtete über die Grenze gewaltsam ab. Dabei kam es zum illegalen Betreten des litauischen Territoriums durch die Beamten selbst.
Der Vorfall wurde durch den litauischen Grenzschutzdienst aufgezeichnet und auf Facebook veröffentlicht. Nach Angaben sollen sich die Beamten erst nach wiederholter Aufforderung nach Belarus zurückgezogen haben. Laut der Pressemitteilung war das nicht der erste Vorfall in den letzten Tagen an der litauisch-belarussischen Grenze. Als Reaktion beschloss das Innenministerium, die Grenzschutzkapazitäten weiter zu erhöhen.
Die AfD-Bundestagsabgeordneten Paul Podolay (links) und Siegbert Droese bei einem Besuch in Litauen - SNA, 1920, 14.08.2021
„Flüchtlingskrise von 2015 wiederholt sich“: AfD in Litauen – Exklusiv-Interview

Zustrom illegaler Migranten

Wegen verstärkten Andrangs von Migranten über die Grenze zu Belarus (Weißrussland) steht Litauen vermehrt unter Druck. Seit Mai überquerten mehr als 4100 Flüchtlinge illegal die grüne Grenze zwischen Litauen und seinem Nachbarland - gegenüber 81 im gesamten Vorjahr. Grund der Entwicklung ist die Entscheidung des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, Geflüchtete nicht mehr an der Weiterreise in die EU zu hindern. Den Schritt verkündete das Staatsoberhaupt Ende Mai als Reaktion auf verschärfte westliche Sanktionen.
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