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Laschet verspricht Aufnahme von Afghanen – wenn er Kanzler wird

© AP Photo / Tobias SchwarzCDU-Chef Armin Laschet (Archivfoto)
CDU-Chef Armin Laschet (Archivfoto) - SNA, 1920, 18.08.2021
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Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat im Falle eines Wahlsieges seiner Partei die Aufnahme aller von Deutschland registrierten Ortskräfte und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Afghanistan versprochen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (DPA).
„Es gibt lange Listen solcher Menschen, die derzeit nicht nur in Kabul, sondern auch an anderen Stellen in Afghanistan sind“, sagte der Unions-Kanzlerkandidat laut DPA am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt in Oldenburg. Er werde als Bundeskanzler die Garantie geben, „dass jeder, der sich auf diesen Namenslisten befindet, der sich für Deutschland engagiert hat, in Deutschland Aufnahme findet“, so Laschet.
Auf die militant-islamistischen Taliban* müsse nach der Eroberung der Hauptstadt Kabul Druck ausgeübt werden, diesen Menschen die Ausreise zu ermöglichen, forderte der CDU-Vorsitzende. Deutschland müsse sich auf diese Aufnahme vorbereiten und müsse alle, „die auf uns gesetzt haben“, herausholen, so Laschet laut DPA. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen habe zudem auf die Bereitschaft seines Landes verwiesen, 1000 Frauen aus Afghanistan aufzunehmen.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
Deutsche Verteidigungsminister während Afghanistan-Einsatz

In der Zeit des afghanischen Bundeswehreinsatzes waren insgesamt sieben deutsche Verteidigungsminister im Amt: Rudolf Scharping (SPD, 1998-2002), Peter Struck (SPD, 2002-2005), Franz Josef Jung (CDU, 2005-2009), Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, 2009-2011), Thomas de Maizière (CDU, 2011-2013), Ursula von der Leyen (CDU, 2013-2019) und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU, seit 2019).

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