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Israel: „Grüner Pass“ für fast alle Lebensbereiche

© REUTERS / AMMAR AWADImpfung gegen COVID-19 in Israel
Impfung gegen COVID-19 in Israel - SNA, 1920, 18.08.2021
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In Israel gilt seit Mittwoch der sogenannte Grüne Pass für fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Damit versucht die Regierung zu verhindern, dass es zu den jüdischen Feiertagen im September zu einem Lockdown kommt.
In Israel müssen alle Personen ab drei Jahren nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind, wenn sie etwa Sport- oder Kulturveranstaltungen, Fitnessstudios, Museen, Restaurants, Universitäten und Konferenzen besuchen wollen. In Gebetshäusern gilt eine Ausnahme für bis zu 50 Personen. Tests müssen generell selbst bezahlt werden. Kinder bis zwölf Jahre werden kostenlos getestet.

Kein Lockdown zu den Feiertagen im September?

Israels Regierung versucht, mit den Anti-Corona-Maßnahmen einen möglichen Lockdown zu den jüdischen Feiertagen im September zu verhindern. Am Dienstagabend meldete das Gesundheitsministerium 8726 neue positive Testergebnisse für den Vortag – den höchsten Wert seit mehr als einem halben Jahr. Dabei sind mehr als 58 Prozent der rund 9,4 Millionen Israelis vollständig geimpft. Mehr als eine Million Menschen haben nach Angaben der Regierung zudem bereits eine dritte Impfung als Auffrischung erhalten.
Es besteht laut Gesundheitsministerium eine Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen, außer in den eigenen vier Wänden. Draußen müssen Masken dann getragen werden, wenn mehr als 100 Personen zusammenkommen.
Corona-Impfung  - SNA, 1920, 29.07.2021
Israel: Grüner Pass soll steigende Corona-Zahlen bremsen
Für Veranstaltungen gelten zusätzlich zahlenmäßige Beschränkungen: In Sälen dürfen maximal 400 Personen zusammenkommen, draußen 500 Personen. Private Zusammenkünfte werden in geschlossenen Räumen auf 50 und im Freien auf 100 Besucher begrenzt. Unbestuhlte Massenveranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen von bis zu 1000 Menschen besucht werden, im Freien von bis zu 5000 Menschen. Grundsätzlich dürfe ein Veranstaltungsort nur zu 75 Prozent belegt werden, teilte das Gesundheitsministerium im Vorfeld mit.
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