Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Erdogan will mit Putin und Merkel Lage in Afghanistan besprechen

© REUTERS / Murat Cetinmuhurdar//Presidential Press Office/HandoutDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archiv)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archiv) - SNA, 1920, 18.08.2021
Abonnieren
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan plant Verhandlungen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Lage in Afghanistan.
„Ich möchte mit Merkel noch vor dem Wochenende und mit Putin am Wochenende sprechen“, teilte Erdogan am Mittwoch örtlichen TV-Sendern mit.
Zu den Plänen seines Landes, beim Schutz des internationalen Flughafens von Kabul mitzuwirken, sagte Erdogan, dass Ankara dahin gehende Gespräche fortsetze, jedoch „mit Blick auf geänderte Umstände“.
Seinen Angaben zufolge haben die türkischen Behörden bislang 552 Bürger aus Afghanistan in Sicherheit gebracht.

Lage in Afghanistan

Die Lage in Afghanistan hat sich in den letzten Wochen nach einer raschen landesweiten Offensive der radikal-islamischen Bewegung Taliban* und der Übernahme der Kontrolle über alle Grenzübergangspunkte des Landes zugespitzt. Am 15. August marschierten die Taliban kampflos in Kabul ein und besetzten den Präsidentenpalast. Staatschef Aschraf Ghani verließ Afghanistan, um „ein Gemetzel zu verhindern“, wie er sagte.
In der Nacht zum 16. August erklärte Taliban-Sprecher Mohammed Naim gegenüber dem TV-Sender Al Jazeera, dass „der Krieg im Land vorbei ist“. Bald werde klar sein, wie das Land künftig regiert werde.
Flagge der Türkei - SNA, 1920, 27.07.2021
„Kein Nachbarland von Afghanistan“: Türkei „erstaunt“ über Äußerungen von Kanzler Kurz
Zum weiteren Vorgehen äußerte sich Naim überraschend versöhnlich: man wolle mit allen Beteiligten Frieden, schütze afghanische Persönlichkeiten und diplomatische Vertretungen sowie suche den Dialog mit der Staatengemeinschaft.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала