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Kaufförderung, Ladeinfrastruktur und Digitalisierung: Deutschland treibt Wandel zu E-Mobilität voran

E-Auto (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.08.2021
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Die Bundesregierung hat die Ergebnisse der am Mittwoch gehaltenen Gespräche zwischen den Behörden und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Zukunft der Automobilindustrie in Deutschland bekanntgegeben.
Das Ziel ist laut dem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, dass die Mobilität der Zukunft auch weiterhin Mobilität „made in Germany“ sei. Die Automobilindustrie sei „eine tragende Branche unseres Wirtschaftsstandorts mit hunderttausenden Arbeitsplätzen“. Diese Stärke soll auch in Zukunft gesichert werden.
„Erste Förderprogramme des Zukunftsfonds Automobilindustrie sind bereits gestartet; weitere werden nun folgen.“
Der Fonds wurde dem Amt zufolge im November 2020 beschlossen und umfasst eine Milliarde Euro für die Jahre 2021 bis 2025. Er soll die mittel- bis langfristigen Herausforderungen der Automobilindustrie bei ihrer Transformation hin zu nachhaltiger und digitaler Mobilität adressieren.
Der Expertenausschuss bezeichnete die Digitalisierung der Automobilindustrie als existenziell für deren Zukunft. Dafür will das Ministerium eigenen Angaben zufolge 340 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Themenschwerpunkte seien Betriebssysteme und E-Architekturen, Software und Systems Engineering, Absicherung/ Validierung, Digital Twins und Virtualisierung. Zudem würden Start-ups im Bereich der Digitalisierung der Automobilindustrie gezielt mit dem BMWi-Programm EXIST gefördert.
Die Gewerkschaften sind laut der Nachrichtenagentur Reuters besorgt, dass in Deutschlands wichtigster Branche beim Umstieg von Verbrennungs- auf E-Motoren gerade bei Zulieferern massenhaft Arbeitsplätze wegfallen und Regionen in die Krise rutschen könnten.
Regionale Transformationsnetzwerke werden dem Ministerium zufolge mit weiteren 340 Millionen Euro gefördert, um die relevanten Akteure vor Ort zusammenzubringen und regionale Transformationsstrategien zu entwickeln. Zur Stärkung nachhaltiger Wertschöpfungsketten mit Schwerpunkten in der Kreislaufwirtschaft und der Befähigung des Mittelstands für die Elektromobil-Produktion und der Produktion von E-Antrieben und Brennstoffzellen sollen 320 Millionen Euro ausgegeben werden.
Nach Informationen des Bundeskanzleramtes wird der Hochlauf von E-Fahrzeugen mit der Kaufförderung durch Umweltbonus und Innovationsprämie massiv beschleunigt. Die Regierung treibe den Ausbau einer „bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur“ mit aller Kraft voran, beispielsweise mit der Förderung privater Wallboxen oder dem Schnellladegesetz.
„Mit der Mineralölwirtschaft laufen derzeit Gespräche mit dem Ziel, zügig eine konkrete und belastbare Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Verbänden der Tankstellenbetreiber zu erreichen.“
Die Arbeiten der Bundesregierung zur Umsetzung der Empfehlungen des unabhängigen Expertenausschusses hätten bereits begonnen. Um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen, sollen bis 2030 mindestens 14 Millionen E-Autos auf die Straße.
„Der Autogipfel mit der Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass die Transformation des Straßenverkehrs in Richtung Klimaneutralität vorangeht“, zitiert Reuters die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller. „Unser Ziel ist es, die Transformation zu einem Job-, Wachstums- und Wirtschaftsmotor zu machen.“
Entscheidend sei, auf Europäischer Ebene nun die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, sagte Müller mit Blick auf die kommenden Beratungen des „Fit for 55“-Klimapakets der EU. Ein faktisches Verbrennerverbot „gehört nicht dazu“, machte die VDA-Chefin deutlich.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz - SNA, 1920, 17.08.2021
SPD-Kanzlerkandidat Scholz gegen frühzeitigen Kohleausstieg
Die EU-Kommission will mit ihrem Klimapaket „Fit for 55“ sicherstellen, dass der Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 gesenkt wird.
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