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Für eine Milliarde US-Dollar: „Axel Springer“ will Nachrichtenunternehmen „Politico“ übernehmen

Axel Springer (Archivbild) - SNA, 1920, 18.08.2021
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Mithilfe des Finanzinvestors KKR will der Berliner Verlag „Axel Springer SE“ sein Wachstum über Zukäufe beschleunigen. Nun prüft „Springer“ den Einstieg bei der US-Plattform „Politico“, an deren europäischer Ausgabe der Verlag bereits beteiligt ist.
Der Medienkonzern „Axel Springer SE“ ist einem Zeitungsbericht zufolge am US-Nachrichtenunternehmen „Politico“ interessiert. Die Berliner seien in Gesprächen über eine Beteiligung bis hin zu einer vollständigen Übernahme, berichtet das „Wall Street Journal“. Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen. Laut der „New York Times“ sind eine Milliarde US-Dollar (etwa 853 Millionen Euro) als Preis im Gespräch.

USA: Kernmarkt für neue Investitionen

„Springer“ erklärte dazu am Dienstag, man kommentiere Gerüchte und Spekulationen grundsätzlich nicht. „Springer“ betreibt mit „Politico“ seit 2015 in einem Gemeinschaftsunternehmen die Medienplattform „Politico Europe“, die ihren Hauptsitz in Brüssel hat. Mit einem zweistelligen Wachstum jährlich erreichte „Politico Europe“ nach Konzernangaben innerhalb der ersten vier Jahre die Profitabilität. Jamil Anderlini führt ab Herbst als neuer Chefredakteur den 100-köpfigen Newsroom.
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„Politico“ wurde 2007 gegründet und hat inzwischen mehr als 700 Beschäftigte in den USA und Europa. Für den „Bild“ und „Welt“-Herausgeber „Springer“ sind die USA neben Deutschland und Polen Kernmarkt für neue Investitionen. In den vergangenen Jahren hat das Berliner Medienhaus sein US-Geschäft bereits sichtbar erweitert. 2015 hatten die Deutschen die US-Medienplattform „Business Insider“ erworben, der Kaufpreis lag bei etwa 500 Millionen US-Dollar. Ein Jahr später folgte der Kauf des amerikanischen Marktforschungsunternehmens „Emarketer“ für 242 Millionen US-Dollar. Seit dem Einstieg des US-Finanzinvestors KKR peilen die Berliner verstärkt Wachstum auch über Zukäufe an. Die Krise wegen der Pandemie hatte den Konzern hierbei allerdings etwas gebremst.
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