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Afghanistan
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Bidens Berater gibt Trump die Schuld für Abzugschaos in Afghanistan

© AFP 2021Flughafen Kabul
Flughafen Kabul - SNA, 1920, 17.08.2021
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Ein Vertreter der Biden-Administration hat beanstandet, beim Einzug ins Weiße Haus keinen ausgearbeiteten Plan für den Abzug des amerikanischen Personals aus Afghanistan vorgefunden zu haben. Damit macht die derzeitige US-Regierung den ehemaligen Präsidenten Trump für das gegenwärtige Chaos in Kabul verantwortlich.
An dem Tag, an dem man ins Weiße Haus eingezogen sei, habe man feststellen müssen, dass dort kein Plan für den Abzug des amerikanischen Personals aus Afghanistan vorhanden sei, erklärte ein Sicherheitsberater von US-Präsident Biden laut dem Portal „Axios“. „Als wir am 20. Januar kamen, fanden wir leere Schubladen vor. Ein Plan für die Evakuierung des Botschaftspersonals ist für uns nicht hinterlegt worden. Die Regale waren sozusagen leer.“
Am Sonntag hatte Trump seinen Nachfolger Biden wegen der Lage in Afghanistan zum Rücktritt „in Schande“ aufgefordert. „Was Joe Biden mit Afghanistan gemacht hat, ist legendär. Es wird als eine der größten Niederlagen in die amerikanische Geschichte eingehen!“, kritisierte der ehemalige US-Präsident.
Die Lage in Afghanistan nach dem Machtwechsel - SNA, 1920, 16.08.2021
Afghanistan
Lage in Afghanistan nach Machtübernahme der Taliban
Die Taliban* hatten am Sonntag die Hauptstadt Kabul erreicht. Die islamistischen Kämpfer sind seit dem Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan landesweit auf dem Vormarsch. Die afghanische Regierung hat sich zur Machtübergabe bereiterklärt, Präsident Aschraf Ghani floh ins Ausland und gestand in einer Facebook-Botschaft die Niederlage gegen die Taliban ein.
Die USA, Deutschland und weitere westliche Staaten haben ihre Botschaften in Kabul übereilt räumen und das Botschaftspersonal hastig evakuieren müssen. Am Flughafen Kabul kam es zum Tumult. Mehrere Menschen versuchten mit allen Mitteln, das Land zu verlassen. Einige klammerten sich an ein startendes Transportflugzeug der US-Armee. Inzwischen ist von mindestens zehn Toten infolge der chaotischen Zustände die Rede.
Nach einer Vereinbarung der Trump-Regierung mit den Taliban vom letzten Jahr sollte der Abzug der Nato-Truppen schrittweise erfolgen. Präsident Biden setzte jedoch den 31. August als Endtermin für den Truppenabzug an. Parallel zu den USA zogen auch die anderen Nato-Truppen aus Afghanistan ab, darunter die Bundeswehr.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump spricht zu seinen Anhängern während der Save America Rally in Sarasota, Florida - SNA, 1920, 16.08.2021
Afghanistan
Abzugschaos in Afghanistan: Trump fordert Biden zum „Rücktritt in Schande“ auf
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