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Nachtnews: Bundeswehr fliegt nur sieben Personen aus Afghanistan aus, Über 1400 Tote auf Haiti

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 17.08.2021
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Bundeswehr fliegt nur sieben Personen aus Afghanistan aus; Telefonat über Afghanistan: Wang Yi kritisiert USA; Evakuierungsflüge wurden wieder aufgenommen; Jetzt mehr als 1400 Tote auf Haiti; Suche nach Vermissten in Höllentalklamm startet wieder; US-Sänger Bob Dylan weist 56 Jahre alte Missbrauchsvorwürfe zurück
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Bundeswehr fliegt nur sieben Personen aus Afghanistan aus

Das erste Bundeswehrflugzeug hat den Evakuierungseinsatz in Afghanistan unter schwierigen Bedingungen auf dem Flughafen Kabul begonnen. Nach stundenlanger Verzögerung konnte der A400M in der Nacht dort landen. Die Maschine setzte Fallschirmjäger ab, die die Rettungsaktion absichern sollten, nahm auszufliegende Menschen an Bord und startete schnell wieder Richtung Usbekistan. Allerdings waren nur sieben Personen von der offiziellen Ausflug-Liste am Flughafen und konnten gerettet werden. Weitere Passagiere waren nicht an Bord, dies erfuhr die „Bild“-Zeitung aus Regierungskreisen. Mehr Menschen hatte die Botschaft nicht mehr rechtzeitig zum Flughafen gebracht. Die Fallschirmjäger sollen nun US-Soldaten dabei unterstützen, auf dem Flughafen wieder Ordnung herzustellen.

Telefonat über Afghanistan: Wang Yi kritisiert USA

Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan haben US-Außenminister Antony Blinken und sein chinesischer Kollege Wang Yi über die Lage gesprochen. Nach Angaben des Außenministeriums in Peking kritisierte Wang Yi in dem Telefonat das Vorgehen der USA und den überhasteten Rückzug der US-Streitkräfte, der negative Folgen habe. Auch zeige Afghanistan, dass es schwierig sei, ein ausländisches Modell in einem Land mit anderer Geschichte und Kultur anzuwenden. Probleme mit Gewalt und militärischen Mitteln zu lösen, führe nur zu neuen Problemen, wurde Wang Yi auch zitiert.

Evakuierungsflüge wieder aufgenommen

Auf dem Flughafen in Kabul starten weitere Evakuierungsflüge. Militärflugzeuge hätten ab dem Morgen mit dem Ausfliegen von Diplomaten und Zivilisten aus Afghanistan begonnen, sagte ein westlicher Sicherheitsbeamter am Flughafen Kabul der Nachrichtenagentur Reuters. Die Landebahn und das Rollfeld des Flughafens seien nun frei von Menschenmassen, die noch am Montag verzweifelt den Flughafen belagerten, um aus der afghanischen Hauptstadt zu fliehen.

Jetzt mehr als 1400 Tote auf Haiti

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 1419 gestiegen. Das teilte der Chef der Zivilschutzbehörde des Karibikstaates, Jerry Chandler, in einem im Fernsehen übertragenen Briefing mit. Rund 6900 Menschen wurden ihm zufolge bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 am Samstag verletzt. Interims-Premierminister Ariel Henry ordnete drei Tage Staatstrauer an. Rettungs- und Hilfseinsätze, auch aus dem Ausland, liefen inzwischen an. Viele Menschen wurden noch unter den Trümmern der vielen eingestürzten Gebäude in der betroffenen Region vermutet. Erschwerend kam hinzu, dass sich das Tiefdruckgebiet „Grace“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 55 Stundenkilometern auf Haiti zu bewegte.
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Suche nach Vermissten in Höllentalklamm startet wieder

Nach der Flutwelle in der Höllentalklamm an der Zugspitze geht die Suche nach zwei Vermissten weiter. Der Einsatz sollte ab etwa 07.30 Uhr wieder anlaufen, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Man wisse noch nicht, wer die beiden vermissten Personen seien. Am Montagnachmittag war nach starken Regenfällen eine Flutwelle durch die bei Wanderern und Touristen beliebte Schlucht nahe Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gerauscht. Sie riss mehrere Menschen mit sich. Acht konnten von Rettungskräften in Sicherheit gebracht werden. Sechs von ihnen wurden aus der Schlucht gerettet, wo sie vom Wasser eingeschlossen waren. Zwei weitere wurden weiter oben aus der Klamm in Sicherheit gebracht. Sie seien unterkühlt und durchnässt, aber sonst wohlauf, sagte ein Polizeisprecher am Montagabend.

US-Sänger Bob Dylan weist 56 Jahre alte Missbrauchsvorwürfe zurück

Der US-Sänger und Literaturnobelpreisträger Bob Dylan hat Missbrauchsvorwürfe zurückgewiesen. Die 56 Jahre alte Behauptung sei unwahr und man werde sich dagegen energisch zur Wehr setzen. Das erklärte sein Sprecherteam in einer Mitteilung, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. In der am Freitag beim Obersten Gericht in New York eingereichten Klage wirft ihm eine Frau vor, er habe sie 1965 als Zwölfjährige sexuell missbraucht. Laut der Klageschrift soll Dylan seinen Ruhm benutzt haben, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Er habe auch Alkohol und Drogen eingesetzt.
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