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Kölner Kinderklinik-Chef begrüßt neue Stiko-Impfempfehlung und verteidigt Instanz gegen Kritik

© CC0 / kfuhlert / PixabayImpfung (Symbolbild)
Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.08.2021
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Der Chef der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Kölner Uniklinik, Jörg Dötsсh, hat die Corona-Impfempfehlung für Jugendliche ab zwölf Jahren durch die Ständige Impfkommission (Stiko) begrüßt. Außerdem äußerte er sich zur politischen Kritik gegen die Organisation.
„Die Tatsache, dass die Stiko trotz des hohen politischen Drucks so lange und gründlich geprüft hat, sollte Vertrauen schaffen bei den Eltern“, zitiert das Presseportal Dötschs Aussagen im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeigers“.

Dötsch verteidigt die Stiko gegen Kritik

Ferner verteidigte Dötsch die Stiko gegen Kritik, die unter anderem vom SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach kam. Lauterbach sagte Anfang August gegenüber dem Deutschlandfunk, dass sich die Stiko möglicherweise in der Frage der Corona-Impfungen für Kinder „ein bisschen verrannt“ habe.
„Es ist auf jeden Fall eine Außenseiterposition, das muss man sagen“, sagte er.
Dötsch sagte dazu wie folgt:
„In der Stiko sitzen unabhängige Expertinnen und Experten, die Organisation ist unglaublich gründlich und professionell. Es ist wichtig, einer solchen Instanz auch Vertrauen entgegenzubringen.“
Außerdem erklärte er, dass der politische Druck die Stiko nicht beeinflusst habe, dieser Druck war seinen Worten zufolge auch nicht nötig.
Prof. Jörg Dötsch leitet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln und ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.

Impfkommission empfiehlt Corona-Impfung für alle ab zwölf

Zuvor hatte sich die Stiko für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren ausgesprochen.
Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten komme man zu der Einschätzung, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“, so das Gremium am Montag. Dabei berief es sich auf einen Beschlussentwurf.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht  - SNA, 1920, 16.08.2021
Impfung bleibt für Kinder und Jugendliche freiwillig – Bundesfamilienministerin
Später präzisierte Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD): „Die Impfung bleibt freiwillig und darf nicht zur Voraussetzung für den Schulbesuch gemacht werden.“
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