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Zwischenergebnisse des Pilotprojekts in Berlin: Sicheres Feiern in Clubs mit PCR Tests möglich

Feiern (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.08.2021
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Sichere Tanzveranstaltungen mit PCR-getestetem Publikum können in Clubs auch unter pandemischen Bedingungen durchgeführt werden. Dies legt das Zwischenfazit eines Pilotprojekts „Clubculture Reboot“ nahe, das am Dienstag auf der Webseite der Clubcommission Berlin erschien.
Mehr als 2000 Berliner durften im Rahmen der Pilotveranstaltung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Clubcommission Berlin zwischen dem 6. und 8. August in sechs Clubs feiern. Somit wollte die Politik einen alternativen Lösungsansatz für die mangelnde Planbarkeit in der Branche testen. Diese stellt insofern ein großes Problem dar, so die Pressemitteilung, da die Anknüpfung der Corona-Beschränkungen an die Inzidenz nachhaltige Öffnungsschritte für Clubs ausschließt. Deshalb wurde ein wissenschaftlich fundiertes Modell gebraucht, das Tanzveranstaltungen unter pandemischen Bedingungen ermöglichen könnte.
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Die Teilnahme an der Pilotveranstaltung wurde nach Angaben durch Vorlage eines Personalausweises und eines personalisierten Tickets gestattet. Eine Datenschnittstelle zwischen Testlabor und dem Ticketanbieter TixForGigs sorgte dafür, dass nur negativ Getesteten ein Ticket ausgestellt wurde. Auch bei der Einlasskontrolle wurden Ticketscanner zum Einsatz gebracht, um den Zutritt mit einer Fälschung oder durch Ticketübertragung zu verhindern. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Charité Berlin.
Nach einer Woche mussten alle Teilnehmer von „Clubculture Reboot“, sowohl Geimpfte und/oder Genesene als auch Nicht-Geimpfte, einen Nachtest in drei der beteiligten Clubs vornehmen lassen. Laut den Ergebnissen waren alle Nachtestungen negativ. Somit konnten keine neuen Infektionen mit SARS-CoV-2 nach dem feierlichen Wochenende ohne Masken und Abstand festgestellt werden.
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Knapp 70 Prozent der Erstgetesteten (1447 Probanden) nahmen an der Nachtestung teil. Mithilfe der PCR-Tests konnten noch vor dem Start der Veranstaltung sieben Corona-Infizierte identifiziert werden, davon drei „Altfälle“ mit mehr als zehn Tagen zurückliegender Infektion, sowie vier neue Infektionen. Eine Person war vollständig geimpft.
Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, lobte das „funktionierende engmaschige System“ und erhoffte sich Normalisierung des Clubbetriebs. Auch die Vorsitzende der Clubcommission Berlin, Pamela Schobeß, freute sich über die Zwischenergebnisse: „Das Projekt bietet eine wirkliche Perspektive für die Eröffnung von Clubinnenräumen, sollten die Inzidenzen und Hospitalisierungen im Herbst stark steigen.“ Laut dem Hygieneexperten Dr. Florian Kainzinger öffnen sich somit neue Perspektiven für sichere Öffnungsschritte in Hochrisikobereichen.
„Wir konnten im Projekt zeigen, dass PCR-Diagnostik auch in einem sehr kurzen Zeitraum von Probennahme bis Ergebnisübermittlung umsetzbar ist“, so Dr. Kainzinger, der den Prozess der Testung konzipierte.
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