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 - SNA, 1920
Afghanistan
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Auf US-Initiative: Lawrow und Blinken telefonieren zu Lage in Afghanistan

© SNA / Pressedienst des russischen Außenministeriums  / Zur BilddatenbankRusslands Außenminister Sergej Lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 16.08.2021
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Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein US-Amtskollege Anthony Blinken haben in einem Telefonat am Montag die Lage in Afghanistan erörtert, die nach der Flucht von Präsident Ashraf Ghani entstanden ist. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor.
Demnach fand das Telefongespräch auf Initiative der US-amerikanischen Seite statt.
Bei dem Telefonat sei die Situation in Afghanistan besprochen worden, die sich nach der Flucht des Staatschefs aus dem Land, dem Zusammenbruch der derzeitigen Machtorgane und dem de facto geschehenden Regimewechsel gestalte.
Blinken habe über die Maßnahmen berichtet, die die US-Regierung im Zusammenhang mit der Evakuierung des Personals der US-Botschaft in Kabul ergreife, sowie über die dringenden humanitären Aufgaben, die sich aus der derzeitigen Situation ergeben würden.
 Taliban-Kämpfer in Kabul am 16. August 2021 - SNA, 1920, 16.08.2021
Afghanistan
Kabul nach der Machtübernahme durch die Taliban
Lawrow habe seinen US-amerikanischen Amtskollegen über die russische Einschätzung der Lage und die Kontakte der russischen Botschaft mit Vertretern aller wichtigsten politischen Kräfte in Afghanistan zur Förderung der Stabilität und Rechtsordnung informiert.
Die beiden Außenminister hätten vereinbart, die Konsultationen mit Vertretern Chinas, Pakistans, anderer interessierter Länder und der Vereinten Nationen fortzusetzen, um zur Schaffung von Voraussetzungen für einen „inklusiven innerafghanischen Dialog unter den neuen Bedingungen“ beizutragen, hieß es in der Mitteilung.
Außenministerium Russlands (Archivfoto) - SNA, 1920, 16.08.2021
Russisches Außenministerium: Machtübernahme durch Taliban ist „Versagen“ der USA
Die Lage in Afghanistan hatte sich in den zurückliegenden Wochen deutlich verschärft, als die Taliban* eine Offensive auf mehrere große Städte unternommen hatten. Inzwischen haben sie eine Stadt nach der anderen teilweise kampflos eingenommen. Am Sonntag drangen die Taliban-Kämpfer auch in die Hauptstadt Kabul ein und brachten den Präsidentenpalast unter ihre Kontrolle. Der Präsident, Aschraf Ghani, verließ das Land, um „Blutvergießen zu verhindern“, wie er das zum Ausdruck brachte. Medienberichten zufolge hatten die Taliban am Sonntag alle Grenzübergänge unter ihrer Kontrolle.
Am späten Sonntagabend äußerte der Taliban-Sprecher Mohammad Naeem gegenüber dem Sender Al Jazeera, dass der Krieg im Land „vorbei“ sei. Bald werde klar sein, wie das Land künftig regiert werde.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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