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Einsatz gegen Schleuser: Fregatte „Schleswig-Holstein“ läuft zu Nato-Mission in Ägäis aus

© AFP 2021 / ODD ANDERSENDeutsche Fregatte „Schleswig-Holstein“ (Archivbild)
Deutsche Fregatte „Schleswig-Holstein“  (Archivbild) - SNA, 1920, 16.08.2021
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Die deutsche Fregatte „Schleswig-Holstein“ hat am Montag ihren Heimathafen Wilhelmshaven verlassen und Kurs auf die Ägäis genommen, um an dem Dauereinsatz der Nato gegen Schleuserkriminalität teilzunehmen, wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilte.
Demnach wird das Kriegsschiff helfen, den Seeraum zwischen Griechenland und der Türkei zu überwachen. Dazu würden die rund 220 Besatzungsmitglieder mit der Küstenwache beider Mittelmeer-Länder und mit der europäischen Agentur für Küstenwache und Grenzschutz (Frontex) zusammenarbeiten, heißt es.
Am Kai im Marinestützpunkt Wilhelmshaven habe eine Zeremonie stattgefunden, in deren Rahmen sich Familienmitglieder und Kameraden von den Soldaten und Soldatinnen auf der „Schleswig-Holstein“ verabschieden haben können. Dabei habe das Marinemusikkorps gespielt.
Wie aus einer Pressemitteilung der Marine folgt, wird das Schiff die Fregatte „Lübeck“ ablösen, die derzeit an der „Standing Nato Mission Maritime Group 2“ teilnimmt. Die Besatzung der „Schleswig-Holstein“ soll auch über Weihnachten und Silvester im Einsatzgebiet bleiben. Ihre Rückkehr nach Wilhelmshaven sei für Anfang Februar geplant.
„Im Februar 2016 hatten die Nato-Verteidigungsminister auf Initiative Griechenlands, der Türkei und Deutschlands beschlossen, in der Ägäis einen Beitrag zu den europäischen Maßnahmen gegen die Schleuserkriminalität zu leisten. Hierfür wurde die Einsatzgruppe der Standing Nato-Maritime Group 2 (SNMG 2) in das Seegebiet der Ägäis entsandt“, so die Mitteilung.
Der Einsatzgruppe gehörten vier bis sieben Schiffe, die im Ägäischen Meer zwischen dem türkischen und griechischen Festland eingesetzt würden. Dabei hätten die Kriegsschiffe keine hoheitlichen Befugnisse, sie dürfen keine verdächtigen Schiffe anhalten oder gegen Schleuser vorgehen, heißt es. Entsprechende Befugnisse lägen bei den nationalen Küstenwachen und weiteren zuständigen Behörden. Die Nato-Schiffe überwachen nach Marineangaben den Seeraum und tragen zum verbesserten Informationsaustausch zwischen den Küstenwachen der Anrainerstaaten bei.
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Die Fregatte Schleswig-Holstein der Brandenburg-Klasse wurde von 1993 bis 1994 bei HDW in Kiel gebaut und im November 1995 für die Deutsche Marine in Dienst gestellt.
Die Fregatte ist 138,9 Meter lang, 16,7 Meter breit. Sie hat eine Verdrängung von 4900 Tonnen und eine Besatzung von 230 Mann.
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