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 - SNA, 1920
Afghanistan
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„Viel Schuld auf sich geladen“: Trittin attestiert Maas Versagen bei Rettung afghanischer Ortskräfte

CC BY-SA 2.0 / Heinrich-Böll-Stiftung / Stephan RöhlJürgen Trittin (Archivbild)
Jürgen Trittin (Archivbild) - SNA, 1920, 15.08.2021
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Der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin hat Bundesaußenminister Heiko Maas ein beispielloses Versagen bei der Rettung afghanischer Ortskräfte zur Last gelegt und ihn für mögliche Todesopfer in Kabul verantwortlich gemacht.
„Bundesaußenminister Heiko Maas hat hier viel Schuld auf sich geladen. Wenn die Menschen, die noch in Kabul in den Schutzräumen warten, aber noch nicht auf dem Flughafen sind, nun nach der Einigung zwischen Präsident Aschraf Ghani und den Taliban* nicht mehr gerettet werden können, ist er dafür verantwortlich“, sagte Trittin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Trittin warf dem von Maas geführten Auswärtigen Amt vor, eine Rettung und unbürokratische Aufnahme der afghanischen Ortskräfte in Deutschland blockiert zu haben.
„So ein Versagen, das so viel Leid mit sich bringen wird, ist beispiellos”, so Trittin.
Die afghanischen Ortskräfte, die für die Bundeswehr und andere deutsche Sicherheitsbehörden in Afghanistan gearbeitet haben, sind angesichts des Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Gefahr und können zum Ziel von Racheakten werden. Nach Ansicht der Taliban haben sich die afghanischen Helfer mit dem Feind verbündet. Eine größere Gruppe Ortskräfte wurde bereits nach Deutschland ausgeflogen, mehrere Hundert befinden sich aber immer noch in Afghanistan.
Bundesaußenminister Heiko Maas  - SNA, 1920, 15.08.2021
Afghanistan
Botschaft in Kabul geschlossen: Deutsche sollen Afghanistan verlassen – Auswärtiges Amt
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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