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Mauerbau 1961: MauAR: Handy-App lässt Berliner Mauer wiederauferstehen

© AFP 2021 / Ralf Hirschberger / DPATouristen an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße
Touristen an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße - SNA, 1920, 15.08.2021
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Berliner Entwickler lassen die historische Mauer zwischen Ost und West im virtuellen Raum wiedererstehen. Selbst Apple-Chef Tim Cook ist von dem Augmented Reality-Projekt begeistert.
Rund 160 Kilometer zog sich die Berliner Mauer durch die geteilte Stadt und trennte den Ostteil („Hauptstadt der DDR“) vom Westteil. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1989 wurde die Mauer nach über 28 Jahren ihres Bestehens geöffnet. Nun kann man die Mauer, zumindest auf dem IPhone, an den historischen Originalplätzen wieder nachempfinden. Augmented Reality (AR) nennt sich die Technik, bei der die reale Welt mit computergenerierten Elementen ergänzt wird. Prominentes Beispiel ist das Spiel „Pokemon Go“, bei dem man virtuelle Monster in der wahren Welt jagt.
AR und GPS-Lokalisierung nutzen die Berliner Entwickler Peter Kolski und Sebastian Strauß für ihre iOS-App „MauAR“.
Steht man am Brandenburger Tor, ist die Sicht auf vorbeifahrende Autos und die Menschen auf der anderen Straßenseite, die Richtung Pariser Platz schlendern, auf dem Handymonitor versperrt. Ein Schild warnt: „Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin.“
Apple-Chef Tim Cook war so interessiert an dem Projekt, dass er sich fast eine Stunde Zeit nahm, um Peter Kolski am Brandenburger Tor zu treffen. Laut „Berliner Zeitung“ (BZ) gefiel Cook besonders der Tatendrang und der Idealismus von Kolski und Strauß. Er bezeichnete die Entwickler im Gespräch als Vorreiter auf dem Gebiet von Augmented Reality.
Auf dem Smartphone kann man die Berliner Mauer aus allen Perspektiven betrachten. Strauß sagt laut BZ: „Das gemeinsame Erlebnis soll die Menschen zusammenführen.“
Man kann von Jahrzehnt zu Jahrzehnt springen und dabei beobachten, wie aus einem Stacheldrahtzaun der hohe Betonwall wird. Historische Videos, Fotos und Tonaufnahmen zeigen wie es damals im geteilten Berlin war.
Kolski meint gegenüber BZ: „Du nimmst das Handy runter, und die Mauer bleibt im Gedächtnis.“
„Es geht uns um dieses immersive Erlebnis“, so Strauß laut BZ. „Man soll wirklich ein Gespür dafür bekommen, was es bedeutet, wenn eine Stadt durch eine Mauer geteilt ist.“
Das Material für die AR-Anwendung stammt aus dem Archiv der Stiftung Berliner Mauer. Die Idee zu der App hatte Kolski vor einem Jahr während des Hackathons „Coding Da Vinci“, einem Wettbewerb, bei dem Programmieren und Musen zusammenkamen. Die App wird zunächst nur im Apple Store erhältlich sein. Ab dem 9. November kann man sich dort auf der Warteliste registrieren.
Der Originalartikel erschien am 9. November 2018.
Ein Stück ehemaliger Berliner Mauer - SNA, 1920, 15.08.2021
Mauerbau 1961: Ein Stück Mauer steht noch in Berlin – und keiner hat’s bemerkt
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