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Erdbeben in Haiti: Todesopferzahl steigt auf 304 – Notstand ausgerufen

© AP Photo / Joseph OdelynErdbeben in Haiti
Erdbeben in Haiti  - SNA, 1920, 15.08.2021
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Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben im Süden Haitis hat sich auf 304 erhöht. Weitere 1800 Menschen wurden verletzt, wie der Katastrophenschutz des Landes am Sonntag auf Twitter mitteilte. Interims-Premierminister Ariel Henry rief den Notstand aus.
Rettungskräfte und Bürger bargen demnach zahlreiche Menschen aus den Trümmern. Es würden noch mehr Opfer vermutet. Am Samstagabend hatte der Sender „RTNH“ von 29 Todesopfern berichtet.
Wie der Katastrophenschutz weiter meldete, wurden viele Gebäude durch das Beben zerstört.
Das Beben, dessen Stärke die US-Erdbebenwarte USGS mit 7,2 angab, ereignete sich am Samstagmorgen rund zwölf Kilometer von der Gemeinde Saint-Louis-du-Sud in einer Tiefe von rund zehn Kilometern.
Daraufhin wurde Haiti von mehreren Nachbeben erschüttert, die nach USGS-Angaben Stärken von bis zu 5,2 erreichten. Berichten zufolge wurden Menschen unter Trümmern begraben, Krankenhäuser waren überlastet und beschädigt. Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) schickte ein Expertenteam.
Das Internationale Rote Kreuz sandte ebenfalls Notfallspezialisten. Such- und Rettungsarbeiten seien in der Gegend um die besonders betroffenen Städte Jérémie und Les Cayes erfolgt. Es werde vermutet, dass dort noch Menschen eingeschlossen sein könnten.
Hilfsgüter für mindestens 4500 Menschen seien versandbereit. Auch in Panama und der Karibik würden Notfallgüter bereitgehalten und zur Verfügung gestellt. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Kolumbien, Argentinien, Mexiko, Kanada und die USA hätten Hilfe angeboten.
Haiti (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.08.2021
Tsunami-Warnung: Schweres Erdbeben mit Stärke 7,2 erschüttert Haiti
Interims-Premierminister Ariel Henry habe einen einmonatigen Notstand ausgerufen. Er habe das Department Grand' Anse besucht und die Stadt Les Cayes überflogen, um sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen. Die Bundesregierung habe dazu aufgerufen, die betroffenen Gebiete im Südwesten des Inselstaates zu meiden.
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