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500 Jahre Fall Tenochtitlans: Wien verleiht Azteken-Kopfschmuck nicht an Mexiko

© AP Photo / Ronald Zak„Federkrone Moctezumas“ im Weltmuseum Wien
„Federkrone Moctezumas“ im Weltmuseum Wien - SNA, 1920, 15.08.2021
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Auch 500 Jahre nach der Eroberung der Aztekenhauptstadt Tenochtitlan durch die Spanier kann der berühmte Azteken-Federkopfschmuck nicht in seinem Ursprungsland ausgestellt werden. Das Weltmuseum Wien hat eine entsprechende Bitte aus Mexiko abgelehnt. Man befürchtet, dass das „äußerst fragile Objekt“ beim Transport Schaden nehmen könnte.
Tenochtitlan war im August 1521 an die Spanier gefallen. Zum Gedenken an das historische Ereignis bemühte sich Mexiko, das als „Federkrone Moctezumas“ bekannte Objekt in seinem Ursprungsland auszustellen.
„Aufgrund des beträchtlichen Risikos einer allfälligen Beschädigung durch den Transport kann dem Wunsch einer Leihgabe nicht entsprochen werden“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur aus einem Statement des Staatssekretariats für Kultur in Wien.
Österreich sei sich der hohen symbolischen und historischen Bedeutung dieses Kopfschmuckes für Mexiko bewusst, hieß es. Ein wissenschaftliches Gutachten mit österreichischer und mexikanischer Beteiligung habe jedoch schon vor Jahren festgestellt, dass das Objekt äußerst fragil sei.
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Außerdem kommen aus Mexiko immer wieder Forderungen nach der Rückgabe des aus leuchtend grünen Quetzal-Federn und Goldplättchen gefertigten Prunkstücks, das zur Sammlung des habsburgischen Renaissancefürsten Ferdinand II. gehörte und vorher auf unbekanntem Weg nach Europa gelangt war.
Blanca Barragán Moctezuma, eine Nachfahrin Moctezumas II., kündigte im Gespräch mit der DPA an, mit einer Klage gegen Österreich die Rückgabe des weltweit einzig erhaltenen Objekts seiner Art erzwingen zu wollen. Nach Angaben des Wiener Museums gehörte das Stück nicht dem Aztekenherrscher Moctezuma II., der auch als Montezuma II. bekannt ist, sondern einem Priester.
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