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Bundespolizei: Mehr als 150.000 Verstöße gegen Meldepflicht bei Ankunft aus Risikogebieten

© SNA / Maxim BlinowPassagier im internationalen Flughafen Istanbul (Archivbild)
Passagier im internationalen Flughafen Istanbul (Archivbild) - SNA, 1920, 14.08.2021
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Seitdem die Anmeldepflicht in Deutschland im November 2020 eingeführt worden ist, scheint sich nicht jeder verpflichtet zu fühlen, sich als Rückkehrer aus einem Risikogebiet ordnungsgemäß anzumelden. So musste die Bundespolizei gut 150.000 Verstöße seit Mitte Januar feststellen – es sind vor allem fehlende oder fehlerhafte Anmeldungen.
Fast 132.000 der gemeldeten Verstöße stellte die Bundespolizei im Rahmen ihrer Kontrollen bei Einreisen auf dem Landweg fest. Das bestätigte die Behörde dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Auch an den Flughäfen kontrollieren die Beamtinnen und Beamten stichprobenartig die Einhaltung der Anmeldepflicht. Bei fast 186.000 Kontrollen wurden dabei fast 24.500 Mängel registriert, weil sich die Menschen entweder gar nicht oder falsch angemeldet hatten.
Unabhängig davon, ob der Urlauber aus einem Risiko-, Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet zurückkehrt, sollen Einreisende nun seit Anfang August entweder einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest oder einen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen.
Die Daten der Einreiseanmeldung werden an das Gesundheitsamt im Zielort weitergeleitet und sollen dazu dienen, Quarantänepflichten überprüfen zu können.
In der ersten Woche seit Einführung dieser neuen Regelung stellte die Bundespolizei den RND-Angaben zufolge mehr als 1500 Verstöße gegen die Nachweispflicht fest – fast alle davon bei Einreisen auf dem Landweg. Flugreisende legen ihrer Fluggesellschaft in der Regel noch vor Abflug den Nachweis vor.
Kinderimpfung  - SNA, 1920, 13.08.2021
Stiko aktualisiert Impf-Empfehlung für Kinder

Einreiseregeln bis Mitte September verlängert

Die Bundesregierung hatte Ende Juli angekündigt, die bestehenden Corona-Regeln für Einreisende bis zum 10. September zu verlängern und Erleichterungen bei der Quarantäne-Pflicht zu verabschieden.
Die Änderung der Quarantäne-Regeln sieht vor, dass vollständig Geimpfte, die aus sogenannten Virusvariantengebieten einreisen, künftig ihre Quarantäne vorzeitig beenden können, wenn sie nachweisen, dass ihr Impfschutz gegen die Virusvariante im bereisten Gebiet wirksam ist.
Bislang galt auch für vollständig Geimpfte, die aus Virusvariantengebieten einreisen, eine strikte Quarantänepflicht.
Die neuen Regeln waren mit dem Auslaufen der alten Verordnung am 28. Juli in Kraft getreten.
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