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Wegen angeblicher Unterstützung von Irans Revolutionsgarden: USA sanktionieren Ölhändlernetzwerk

© AP Photo / Patrick SemanskyDas Gebäude des US-Finanzministeriums
Das Gebäude des US-Finanzministeriums  - SNA, 1920, 13.08.2021
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Die US-Regierung hat Sanktionen gegen ein internationales Ölhändler-Netzwerk verhängt, das die sogenannte Quds-Einheit der Islamischen Revolutionsgarde im Iran unterstützen soll. Dies geht aus einer Mitteilung des US-Finanzministeriums hervor.
Betroffen ist demnach der omanische Staatsbürger Mahmood Rashid Amur Al Habsi und ein von ihm geleitetes Netzwerk von Unternehmen. Eines dieserUnternehmen sei in Liberia, ein weiteres in Rumänien und zwei weitere in Oman ansässig.
Al Habsi habe mit hochrangigen Funktionären der Elite-Einheit des Korps der Islamischen Revolutionsgarde zusammengearbeitet und mehrere Unternehmen benutzt, um Lieferungen von iranischem Öl an ausländische Kunden, unter anderem auch in Ostasien, zu erleichtern, heißt es in der Mitteilung, die am Freitag veröffentlicht wurde.
Die Quds-Einheit verwende die Erlöse aus ihren iranischen Erdölverkäufen, „um ihre bösartigen Aktivitäten auf Kosten des iranischen Volkes zu finanzieren“, wird die Direktorin des Office of Foreign Assets Control, Andrea M. Gacki, in der Mitteilung zitiert.
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Laut der Mitteilung sollen alle Vermögenswerte der betroffenen Person sowie der erwähnten Unternehmen, die der US-Gerichtsbarkeit unterliegen, eingefroren werden. Transaktionen mit sanktionierten Personen und Vermögenswerten seien für US-Bürger untersagt.
Die Vereinigten Staaten hatten die Revolutionsgarden unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump als „Terrorgruppe“ eingestuft. Laut der iranischenFührung handelt es sich dagegen um eine legitime Streitkraft des Landes.
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Im Mai 2018 waren die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und verhängten nach und nach massive Sanktionen gegen Teheran. Im Gegenzug kündigte der Iran ein Jahr später einen schrittweisen Ausstieg aus dem Atomabkommen an.
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