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Einweg-Verpackungen: Umwelthilfe geht mit Petition gegen McDonald's vor

© CC0 / KelvinStuttard / PixabayMcDonald's Logo (Symbolbild)
McDonald's Logo (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.08.2021
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Im Streit um Einweg-Verpackungen in Tübingen macht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Petition gegen McDonald's mobil. Die DUH wirft dem Fast-Food-Riesen vor, mit einer Klage eine geplante Verbrauchsteuer auf Einweg-Verpackungen verhindern zu wollen. Der Konzern seinerseits fordert bundeseinheitliche Regelungen im Kampf gegen Plastikmüll.
Die Stadt Tübingen plant ab kommendem Jahr eine Verbrauchssteuer auf Einweg-to-go-Verpackungen. McDonald's versuche, „dieses umweltpolitische Vorzeigeprojekt mit Hilfe seiner Anwälte zu stoppen“, erklärte die DUH am Donnerstag. „Andere Städte, die dem Beispiel Tübingens eigentlich folgen wollen, werden damit eingeschüchtert.“
Eine Verbrauchssteuer sei ein sehr wirkungsvolles Mittel, um die immensen Mengen an Einweg-Verpackungen schnell zu verringern, sagte die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.
„Deshalb ist es ungeheuerlich, dass der Fast-Food Gigant McDonald’s ausgerechnet die Einführung einer solchen Steuer in Tübingen im Keim ersticken will, damit er weiterhin massenhaft Wegwerfverpackungen für Burger, Pommes und Co. einsetzen kann.“
Die DUH fordert von McDonald's, die Klage zurückzuziehen. Mit der Petition soll öffentlich Druck auf den Konzern erzeugt werden. Durch die Corona-Pandemie sei der Verbrauch von umweltschädlichen Einweg-Plastikverpackungen im letzten Jahr um sechs Prozent gestiegen, so die DUH. Sie beschuldigte die Bundesregierung, „seit Jahren untätig im Kampf gegen Einweg-Müll“ zu sein. Deshalb seien hier vor allem die Städte und Landkreise gefordert, effektive Maßnahmen zu erlassen.
McDonald's Logo - SNA, 1920, 17.02.2021
Erstmals seit fünf Jahren: McDonald's führt neues Verpackungsdesign ein
In Tübingen schlug die DUH einen Preis von 20 Cent für Einweg-Besteck und 50 Cent für Einweg-Essensboxen vor. McDonald's erklärte, dass die geplante Steuer in Tübingen „nach Schema F“ angewendet werde und so dringend gebrauchte Innovationen verhindere. Der Konzern forderte deshalb bundeseinheitliche Regelungen für den Kampf gegen Plastikmüll. „Es kann nicht für jede der über 10.000 Städte und Gemeinden in Deutschland lokale Insellösungen und Sonderwege geben“, zitiert n-tv.
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