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Sechs Tote bei Blutbad im englischen Plymouth – Hintergründe weiterhin unklar

© AFP 2021 / BEN STANSALLBritischer Polizist (Archivbild)
Britischer Polizist (Archivbild) - SNA, 1920, 13.08.2021
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Das Motiv für das Blutbad mit sechs Toten am Donnerstagabend im südenglischen Plymouth ist noch nicht geklärt. Die Polizei suche noch nach Augenzeugen, auch die genaue Zahl der Verletzten sei noch nicht bekannt. Das teilte der örtliche Parlamentsabgeordnete Luke Pollard am Freitag gegenüber dem Sender Times Radio mit.
Ihm zufolge ist ein großer Teil des Stadtviertels Keyham gesperrt. Zu den Hintergründen der Bluttat machten die Ermittler zunächst keine Angaben.
Der Abgeordnete wie auch die Polizei riefen dazu auf, keine Fotos und Videos der Tat in den sozialen Netzwerken zu verbreiten.
„Die Polizei hat bestätigt, dass es heute Abend bei dem Schusswaffenvorfall in Keyham in Plymouth sechs Todesopfer gab, einschließlich des Verdächtigen“, twitterte die Polizei am Freitagmorgen.
Alle Opfer – drei Männer und drei Frauen – seien durch Schüsse ums Leben gekommen. Wie Pollard weiter betonte, ist unter den Toten sehr wahrscheinlich ein Kind, das „jünger als zehn Jahre“ ist.
Die Menschen im Viertel seien durch die Brutalität des Angriffs „am Boden zerstört“, twitterte Pollard.
„Keyham ist eine wirklich eng verbundene Gemeinschaft – es ist die Art von Ort, an dem man seinen Nachbarn kennt und aufeinander aufpasst.“
Laut mehreren Medienberichten ist es am Donnerstagabend in der Hafenstadt Plymouth im Südwesten Englands zu einem Vorfall gekommen. Eine Augenzeugin berichtete von etlichen Schüssen. Ein Angreifer habe die Tür eines Hauses eingetreten und angefangen, zu schießen. Danach habe er draußen weiter um sich geschossen.
Es ist der Vorfall mit den meisten Schussopfern in Großbritannien seit über einem Jahrzehnt. Im Juni 2010 hatte ein Mann in Nordwestengland zwölf Menschen getötet.
Premierminister Boris Johnson hat laut dem Sender den Familien und Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgedrückt. Zudem habe er den Rettungskräften für ihren Einsatz gedankt.
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