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Schwere Überschwemmungen in der Türkei: Zahl der Todesopfer auf 27 gestiegen

© AFP 2021 / HANDOUTÜberschwemmungen in der Türkei, Provinz Kastamonu
Überschwemmungen in der Türkei, Provinz Kastamonu - SNA, 1920, 13.08.2021
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Bei schweren Überschwemmungen in den türkischen Provinzen Kastamonu und Sinop am Schwarzen Meer sind jüngsten Angaben zufolge 27 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte die Katastrophenschutzbehörde AFAD am Freitag mit. Am Donnerstag sprach Präsident Recep Tayyip Erdogan von 17 Opfern.
„Bei den Schlammlawinen und Überschwemmung sind 25 Menschen in Kastamonu und zwei Menschen in Sinop gestorben, eine Person gilt in Bartin als vermisst“, teilte die Behörde mit.
Früheren Angaben zufolge wurden 600 Menschen aus der Region der Naturkatastrophe in Sicherheit gebracht. In etwa 300 Ortschaften fiel der Strom aus. Ganze Häuser und Brücken werden von Wassermassen weggeschwemmt, auf vielen Straßen ist der Verkehr komplett blockiert. Mehr als tausend Rettungskräfte sind bei den Bergungs- und Rettungsarbeiten im Einsatz.
Die betroffenen Provinzen stehen seit Dienstag unter Wasser. An einigen Orten stieg das Wasser bis zu vier Meter hoch. Der Minister für Land- und Forstwirtschaft, Bekir Pakdemirli, sprach am Mittwoch laut der Zeitung „Haberler“ auf einer Pressekonferenz von einer Naturkatastrophe, die es sei 50 oder 100 Jahren nicht gegeben hat. Es seien Rekordniederschläge aufgezeichnet worden.
In den gebirgigen Schwarzmeer-Regionen der Türkei kommt es häufig zu heftigen Niederschlägen. Erst im vergangenen Monat gab es in der Provinz Rize Überschwemmungen, bei denen sechs Menschen den Tod fanden
Erst vor kurzem war die Türkei von einer anderen Naturkatastrophe heimgesucht worden. Seit Ende Juli toben an der Mittelmeer- und Ägäisküste verheerende Brände, darunter Waldbrände, bei denen bereits acht Menschen ums Leben gekommen sind. Inzwischen konnten die meisten der Brände unter Kontrolle gebracht werden. Besonders in den Provinzen Antalya und Mugla hat das Feuer große Zerstörung angerichtet.
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