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Olympia schnell und aktuell: Nordkorea strahlt Sommerspiele in Tokio nach Wettbewerbsende aus

© AFP 2021 / STRKim Jong Un
Kim Jong Un - SNA, 1920, 13.08.2021
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Zwar hat Nordkorea keine Athleten zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio geschickt – ganz desinteressiert zeigt sich das Land aber auch nicht: Das Staatsfernsehen strahlte nun seine erste Berichterstattung über die Spiele aus – allerdings waren sie da schon zu Ende. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur BBC mit Verweis auf das Portal NK News.
Nordkorea hatte bereits im April seine Teilnahme an den kürzlich zu Ende gegangenen Olympischen Sommerspielen in Tokio abgesagt – aus „Sicherheitsbedenken wegen der Corona-Pandemie“ hieß es damals. Staatschef Kim Jong Un wollte aber anscheinend seinem Volk dieses Großereignis nicht vorenthalten und ließ es im Fernsehen ausstrahlen – aber erst nach der Abschlusszeremonie.
BBC berichtet, dass kürzlich Passagen eines Fußballspiels im nordkoreanischen Staatsfernsehen „Korean Central Television“ ausgestrahlt wurden. Demnach handelte es sich um eine 70-minütige Übertragung der Partie zwischen Großbritannien und Chile. Das Spiel, das mit 2:0 für die Briten endete, fand bereits am 21. Juli statt.
Darüber hinaus soll die Übertragung in schlechter Qualität und ohne jeglichen Kommentar erfolgt sein.
Verspätete Ausstrahlungen internationaler Sportereignisse scheinen in Nordkorea keine Seltenheit zu sein – und falls es doch dazu kommt, werden sie normalerweise Wochen oder sogar Jahre später gezeigt, heißt es laut NK News.
Mittlerweile wird darüber spekuliert, wie das Regime dieses Mal an das Sendematerial gekommen ist.
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Corona – alleiniger Grund für Teilnahme-Absage?

Obwohl Nordkorea den Schutz der Athleten vor der „globalen Gesundheitskrise, die durch das Coronavirus verursacht wurde“ damals als Grund für die Nicht-Teilnahme angegeben hatte, bezweifeln Experten das jedoch – hierbei vor allem, dass dies das ausschlaggebende Argument gegen die Teilnahme war.
Es wurde unter anderem von einem politischen Hintergrund der Absage ausgegangen. Die Regierung in Seoul soll angeblich gehofft haben, die diesjährigen Olympischen Spiele nutzen zu können, um die einst in eine Sackgasse geratenen Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea zur Versöhnung der beiden Seiten in die Wege zu leiten.
Südkorea wiederum hatte damals sein Bedauern bezüglich der Teilnahme-Absage vonseiten Nordkoreas ausgedrückt: Seoul habe gehofft, dass sich mit den Spielen eine Chance geboten hätte, „Frieden und Versöhnung zwischen den beiden Koreas zu fördern“.
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