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Visum-Verlängerung verweigert: BBC kritisiert Russlands Vorgehen gegenüber britischer Journalistin

© AFP 2021 / CARL COURTDas Logo des britischen Senders BBC
Das Logo des britischen Senders BBC - SNA, 1920, 13.08.2021
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Der britische Sender BBC hat die Weigerung der russischen Behörden, das Visum der britischen Journalistin Sarah Rainsford zu verlängern, scharf kritisiert.
„Wir fordern die russischen Behörden dringend auf, ihre Entscheidung zu überdenken“, äußerte der BBC-Generaldirektor, Tim Davie, in einem Statement, das am Freitag veröffentlicht wurde. Die Ausweisung von Sarah Rainsford sei ein „direkter Angriff auf die Medienfreiheit, den wir aufs Schärfste verurteilen“, hieß es.
Davie bezeichnete Rainsford als „einzigartige und mutige Journalistin“ und versprach, dass der britische Sender auch weiterhin „unabhängig und unparteiisch“ über die Ereignisse in der Region berichten werde.
Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einer im Sozialnetzwerk Telegram geposteten Mitteilung betont, die russische Regierung habe wiederholt gewarnt, dass sie auf die Verfolgung russischer Journalisten in Bezug auf die Ausstattung mit oder Verlängerung von Visa im Vereinigten Königreich reagieren werde. Dabei hätten die westlichen Medien traditionell kein Interesse am Schicksal russischer Journalisten gezeigt, deren Visa von britischen und US-amerikanischen Behörden nicht verlängert worden seien, monierte Sacharowa.
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Visum nicht verlängert: BBC-Korrespondentin muss Russland verlassen – Berichte
Rainsford ist derzeit eine von zwei BBC-Korrespondenten in Moskau. Ihr aktuelles russisches Visum läuft am 31. August ab. Bis zu diesem Zeitpunkt muss sie das Land verlassen.
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