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„Selbst auf Platz zwei kann man Kanzler werden“: Scholz zu Bundestagswahl-Aussichten

© REUTERS / POOLBundesfinanzminister Olaf Scholz
Bundesfinanzminister Olaf Scholz - SNA, 1920, 13.08.2021
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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich in einem Interview mit dem „Spiegel“ angesichts der gestiegenen Umfragewerte optimistisch in Bezug auf seine Chancen auf das Kanzleramt gezeigt.
Scholz hält demnach einen Wahlsieg seiner Partei für durchaus realistisch. „Sechs Wochen sind es noch bis zur Bundestagswahl und ein paar Prozente mehr, und es reicht“, äußerte er. „Wir spüren ein Momentum, und da geht noch mehr.“
Zudem: „Selbst auf Platz zwei kann man Kanzler werden“, so Scholz. Rechnerisch möglich in einem solchen Szenario wäre etwa eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP (Ampel).
In Deutschland gebe es „eine lange sozialliberale Tradition“, betonte Scholz. Seine Jugend sei geprägt gewesen von der Kanzlerschaft Willy Brandts und Helmut Schmidts (beide SPD) von 1969 bis 1982. „Beide haben mit der FDP regiert, und diese Zeit hat dem Land gutgetan.“
Laut dem jüngsten ZDF-Politbarometer, dessen Ergebnisse am heutigen Freitag veröffentlicht wurden, halten 59 Prozent der Deutschen Olaf Scholz für geeignet für das Amt des Bundeskanzlers. Die entsprechenden Werte des Unionskanzlerkandidaten Armin Laschet und der Spitzenkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, liegen demnach lediglich bei 28 beziehungsweise 23 Prozent. Dabei hat Laschet im Vergleich zu der vorherigen Umfrage sieben Prozentpunkte verloren.
Am liebsten wäre Scholz als Kanzler für 44 Prozent der Befragten, Laschet wurde von 21 Prozent unterstützt, Baerbock lediglich von 16 Prozent der Befragten.
Was die Umfragewerte der Parteien anbetrifft, so konnte die SPD hier laut dem ZDF-Politbarometer auf ihr bestes Ergebnis seit fast drei Jahren kommen, und zwar auf 19 Prozent (plus drei Prozent seit der vorherigen Umfrage). Wenn die Bundestagswahl am kommenden Sonntag stattfände, so würden 26 Prozent für die CDU/CSU stimmen. Die Grünen würden 19 Prozent der Stimmen bekommen, die FDP und die AfD würden je elf Prozent auf sich vereinigen. Die Umfragewerte der Linken betragen demnach sieben Prozent.
Bei derartigen Wahlergebnissen wäre eine Koalitionen wie CDU/CSU, SPD und FDP oder eine aus CDU/CSU, Grünen und FDP oder auch eine aus Grünen, SPD und FDP denkbar.
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Wie die Deutsche Presse-Agentur betonte, hat die SPD zuletzt in mehreren Umfragen zulegen können (Kantar, Forsa, Forschungsgruppe Wahlen).
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