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Afghanistan
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Dänemark und Norwegen evakuieren Botschaftspersonal aus Kabul

© AP PhotoDänemarks Außenminister Jeppe Kofod
Dänemarks Außenminister Jeppe Kofod - SNA, 1920, 13.08.2021
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Die Nato-Länder Dänemark und Norwegen schließen in Anbetracht der raschen Geländegewinne der islamistischen Taliban* in Afghanistan vorübergehend ihre Botschaften in Kabul. Die Mitarbeiter einschließlich der ortsansässigen Kräfte werden evakuiert.
Dänemarks Außenminister Jeppe Kofod hat den Abzug sämtlicher Angestellten der dänischen Botschaft in Kabul mehreren Medienberichten zufolge am Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz in Kopenhagen angekündigt. Dabei hat er die lokal ansässigen afghanischen Mitarbeiter ausdrücklich einbezogen. Die Botschaft werde vorübergehend geschlossen – den genauen Zeitpunkt der Schließung wollte Kofod aus Sicherheitsgründen nicht nennen.
Wenig später hat seine norwegische Amtskollegin, Ine Eriksen Soreide,eine ebensolche Entscheidung verkündet. Es gehe bei dem Schritt vordringlich um die Sicherheit der Angestellten, Entsandten und örtlichen Mitarbeiter.
Bundesaußenminister Heiko Maas  - SNA, 1920, 13.08.2021
Afghanistan
Vormarsch der Taliban: Deutschland reduziert Botschaftspersonal in Kabul deutlich
Das dänische Außenministerium hatte der DPA zufolge erst am späten Mittwochabend mitgeteilt, dass auch den afghanischen Angestellten der dänischen Botschaft sowie den afghanischen Mitarbeitern des dänischen Militärs die Ausreise nach Dänemark mit Ehepartnern und minderjährigen Kindern angeboten werde. Zu dem Zeitpunkt hieß es, die Evakuierung solle so bald wie möglich beginnen und schrittweise ablaufen, damit die Botschaft in Kabul weiter in Betrieb bleiben könne.
Dänemark und Norwegen waren in den vergangenen Jahren als Nato-Mitglieder am Einsatz in Afghanistan beteiligt.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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