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Unruhen in Myanmar: Mehrere Menschen springen bei Flucht vor Militär in den Tod

© AP Photo / StringerProteste in Myanmar. Yangon, 3. März 2021
Proteste in Myanmar. Yangon, 3. März 2021 - SNA, 1920, 11.08.2021
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Mindestens drei Menschen sind in Myanmar gestorben und mehrere verletzt worden, nachdem sie offenbar von einem Wohnhaus in der größten Stadt des Landes Yangon gesprungen sind, um einer Razzia der Sicherheitskräfte zu entgehen, berichtete das Portal Now News am Dienstag.
Der Vorfall ereignete sich im Stadtbezirk Botahtaung, als das Militär während einer Razzia ein Wohnhaus stürmte.
Augenzeugenberichten zufolge trafen erst zwei Stunden später Krankenwagen am Unglücksort ein. Zwei junge Männer stöhnten und baten um Wasser, aber sie bekamen kein Wasser, weil sie von Soldaten mit Waffen abgeriegelt wurden.
Der von den USA finanzierte Sender Radio Free Asia teilte später auf Facebook mit, dass alle fünf Verletzten ihren Wunden erlagen.
Eine der verstorbenen Personen war eine 29-jährige Frau.
„Ich bin wirklich traurig, dass meine Ehefrau gestorben ist. Sie hat eine Tochter hinterlassen“, sagte ihr Ehemann, Soe Myat Thu per Telefon den Journalisten.
Tin Zaw, der Vater eines ums Leben gekommenen Jugendlichen, teilte in einem Interview gegenüber Journalisten mit, dass sein Sohn nicht an Politik interessiert gewesen sei. Jedoch hätte er nach dem Putsch versucht, der Junta Widerstand zu leisten.
Berichte über den Vorfall schockierten Viele im Land, das sich an tägliche Schlagzeilen über Todesfälle und Gewalt gewöhnt hat. Der Hilfsorganisation für politische Gefangene (Burma) zufolge beträgt die Zahl der nach dem Putsch verhafteten Menschen über 5500; 965 Menschen sind von den Sicherheitskräften getötet worden.
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Seit dem Putsch sahen sich die Militärbehörden mit Protesten und Streiks konfrontiert, die den öffentlichen und privaten Sektoren lahmgelegt hatten. Es war auch zu einer Verstärkung der bewaffneten Konflikte in den Grenzgebieten gekommen. Die Militärbehörden bezeichnen ihre Gegner als Terroristen.
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