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Nachtnews – USA: Afghanen müssen selbst gegen die Taliban kämpfen, Spahn: Kein Lockdown für Geimpfte

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 11.08.2021
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USA: Afghanen müssen selbst gegen die Taliban kämpfen; Söder nicht zufrieden mit Beschlüssen: 2G wird so oder so kommen; Spahn: Kein Lockdown für Geimpfte; Gewisse Unsicherheit bei Impfquoten-Interpretation; 3-G-Regelung: Kinos verzeichnen Umsatzminus; Soldaten sterben bei Waldbrand-Einsatz in Algerien
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

USA: Afghanen müssen selbst gegen die Taliban kämpfen

Der Vormarsch der Taliban ist nach Ansicht der US-Regierung jetzt ein Problem der Afghanen. Angesichts des weitgehend abgeschlossenen Abzugs der internationalen Truppen sagte US-Präsident Joe Biden, die Afghanen müssten nun selbst um ihren Staat kämpfen. Ihre Streitkräfte seien den Taliban militärisch überlegen, auch in Bezug auf die Truppenstärke. Aber sie müssten auch kämpfen wollen, sagte Biden im Weißen Haus. Der US-Präsident appellierte an die Führung in Kabul, an einem Strang zu ziehen. Unterdessen haben in Afghanistan die militant-islamistischen Taliban eine weitere Provinzhauptstadt eingenommen. Die 250.000-Einwohner-Stadt Pul-i Chumri in der Provinz Baghlan im Norden des Landes fiel an die Islamisten.

Söder nicht zufrieden mit Beschlüssen: 2G wird so oder so kommen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich nicht ganz zufrieden mit den Ergebnissen der Bund-Länder-Runde zu Corona gezeigt. Es sei ein Ergebnis auf Sicht, sagte der CSU-Politiker in den ARD-„Tagesthemen“. Das sei wohl auch ein bisschen dem geschuldet, dass der eine oder andere in Sorge sei, dass man vor der Bundestagswahl nichts Abschließendes entscheiden wolle. Daher sei er mit den Beschlüssen nicht ganz zufrieden. Söder betonte erneut, dass eine Debatte über Zugänge nur für Geimpfte und Genesene wohl bald folgen wird.
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Spahn: Kein Lockdown für Geimpfte

Nach den Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn allen Geimpften Hoffnung auf einen entspannteren Herbst und Winter gemacht. Für diese Erwachsenen, die sich haben impfen lassen, wird es keinen erneuten Lockdown geben. Das sagte der CDU-Politiker in der ARD. Das sei aktuelle Rechtslage und bundesgesetzlich geregelt. Die Geimpften könnten sich sicher sein, dass es für sie keine neuen Beschränkungen geben werde. Spahn appellierte erneut an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. Noch seien nicht genügend Menschen geimpft, um eine sehr starke Belastung oder Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden.

Gewisse Unsicherheit bei Impfquoten-Interpretation

Bei der Interpretation von Impfquoten-Daten gibt es laut dem Robert Koch-Institut eine gewisse Unsicherheit. Mehrere Überlegungen legten nahe, dass die Meldungen im sogenannten Digitalen Impfquotenmonitoring (DIM) die Impfquoten vermutlich unterschätzen, geht aus einem RKI-Report hervor. Vor allem unter jungen Erwachsenen und Erwachsenen im mittleren Alter könnten demnach schon mehr Menschen eine erste Impfung erhalten haben als offiziell verzeichnet.

3-G-Regelung: Kinos verzeichnen Umsatzminus

Nur getestet, geimpft oder genesen ins Kino: Die sogenannte 3-G-Regelung macht den Filmtheatern zu schaffen. Die Kinos in den Bundesländern, in denen die 3-G-Regelung gilt, würden aktuell ein Besucherminus von bis zu 50 Prozent verzeichnen, sagte Anke Römer vom Hauptverband Deutscher Filmtheater dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dem Ende der kostenfreien Corona-Schnelltests steht der HDF laut dem Bericht kritisch gegenüber. Sobald die Tests selbst bezahlt werden müssen, befürchtet der Verband weitere Einbrüche der Besucherzahlen.

Soldaten sterben bei Waldbrand-Einsatz in Algerien

Bei Waldbränden in Algerien sind laut Regierungsangaben 25 Soldaten ums Leben gekommen. Sie seien bei Rettungseinsätzen in den betroffenen Gebieten gestorben, teilte Präsident Tebboune auf Twitter mit. Ihnen sei es zuvor gelungen, mehr als 100 Menschen aus den Flammen zu befreien. Die Feuer tobten demnach östlich der Hauptstadt Algier. Etliche Länder im Mittelmeerraum kämpfen derzeit mit schweren Waldbränden.
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