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Impfkampagne mit Holocaust verglichen – Berliner Lehrer vom Dienst suspendiert

© CC0 / kfuhlert / PixabayImpfung (Symbolbild)
Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.08.2021
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Ein Berliner Berufsschullehrer hat auf seinem Youtube-Kanal die Impfkampagne des Senats kritisiert und mit dem Holocaust verglichen. Als Folge wurde er am Mittwoch vom Dienst suspendiert. Auch strafrechtliche Konsequenzen können in Frage kommen.
Der Lehrer namens Rüdiger Borrmann hat eine Fotomontage mit der Formulierung „Impfung macht frei“ veröffentlicht. Ein ähnlicher Schriftzug - „Arbeit macht frei“ - war in den 40er Jahren über den Eingangstoren mehrerer nazistischer Konzentrationslager zu sehen.
„Wer derartig den Nationalsozialismus und die Shoah verharmlost, darf nicht mit Schülern arbeiten“, kommentierte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Tom Erdmann.
Laut der Bildungssenatorin Sandra Scheeres sind Sprüche wie dieser absolut inakzeptabel: „Für mich ist ganz klar, dass solch eine Person nicht mit Kindern und Jugendlichen zusammenkommen darf, nicht als pädagogische Kraft im Unterricht.“
Zuerst werde gegen den Mann disziplinarisch vorgegangen, so Scheeres. Dem Lehrer soll aber auch ein Hausverbot für das Oberstufenzentrum erteilt worden sein, an dem er Unterricht gegeben hatte.
Der Lehrer selbst bezeichnete die Situation gegenüber DPA als „eine blanke Androhung“, die sein Anwalt parieren werde. Denn gegen ihn liege nichts vor. Zu seinem Video sagte er, dass er es nicht problematisch finde. Er habe nur hinterfragen wollen, ob Impfen frei mache.
Anfang des Jahres hatte er zudem das Tragen von Schutzmasken im Unterricht „dumm“ und Schutzmasken „moderne Hakenkreuze“ genannt. Auch 2020 hatte die Berliner Polizei wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen den Lehrer ermittelt.
Kreativdirektor der Olympischen Spiele Kentaro Kobayashi (links) - SNA, 1920, 22.07.2021
Wegen Holocaust-Verhöhnung: Kreativdirektor der Olympischen Spiele einen Tag vor Eröffnung entlassen
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