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Gesetz für mehr Frauen in Führungspositionen tritt in Kraft

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Geschäftsfrau (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.08.2021
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Das Zweite Führungspositionen-Gesetz, dessen Ziel es ist, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, tritt für große Unternehmen nun an diesem Donnerstag in Kraft. Das Gesetz wurde am Mittwoch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
Der Bundestag hatte im Juni das „zweite Führungspositionen-Gesetz“ beschlossen. Am heutigen Mittwoch wurde es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
„Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft“, heißt es.
Gemäß dem Gesetz müssen börsennotierte und paritätisch mitbestimmte Unternehmen mit mehr als drei Vorständen künftig eine Frau in den Vorstand berufen.
Arbeitsplatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.07.2021
Jedes dritte deutsche Unternehmen gendert – aber nur nach außen
Außerdem müssen solche Unternehmen gesondert begründen, wenn ihrem Vorstand ausschließlich Männer angehören sollen. Bei Verstößen droht ein Bußgeld.
Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, regelt dieses Gesetz auch die Möglichkeit einer „Auszeit“ für Geschäftsleitungsmitglieder in den Fällen Mutterschutz, Elternzeit, Krankheit und Pflege eines Familienmitglieds.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht äußerte sich zuvor zum Dokument:
„Es ist ein großer Erfolg, dass wir nun endlich beim Zweiten Führungspositionen-Gesetz eine Einigung erzielt haben und das Gesetz im Bundestag beschlossen wurde. Das ist ein Meilenstein für die Frauen in Deutschland und bietet gleichzeitig eine große Chance sowohl für die Gesellschaft als auch für die Unternehmen selbst.“
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