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Russischer Vizepremier: Exportstopp für Erdölprodukte möglich

© SNA / Evgeni Biyatov / Zur BilddatenbankVizepremier Alexander Nowak
Vizepremier Alexander Nowak  - SNA, 1920, 10.08.2021
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Ein Exportverbot für Erdölprodukte aus Russland bleibt auf der Tagesordnung, es kann in Kraft gesetzt werden, sollte sich die Situation auf dem Brennstoffmarkt verschlechtern. Darauf verwies Vizepremier Alexander Nowak am Montag in einer Beratung zur aktuellen Situation auf dem Brennstoffmarkt des Landes.
Nowak merkte zugleich an, dass die Behörden mit einer Normalisierung der Situation rechneten. „Wir beginnen, eine fallende Tendenz bei Börsenpreisen zu beobachten“, sagte er laut Pressemitteilung der Regierung.
Der Vizepremier betonte auch, dass die Erdölunternehmen zu einer Stabilisierung des Großhandelsmarktes beitragen könnten und müssten. Dafür werde in erster Linie eine gleichmäßige Vergrößerung des Angebots von Kohlenwasserstoffölgemischen an der Börse förderlich sein.

„Wir haben schon beschlossen, die Absatznormative für Autobenzin an der Börse um zwölf Prozent zu erhöhen. Eine Erweiterung des Angebots könnte unter anderem auf Kosten gespeicherter Brennstoffvorräte erzielt werden“, sagte der Vizepremier.

Nowak hält es außerdem für zweckmäßig, Maßnahmen zur Nachstellung des Börsenhandels zu ergreifen: Es könnte dabei um ein vorübergehendes Verbot des Benzinverkaufs an nicht-produzierende Unternehmen und um eine Einschränkung des Grenzwachstums innerhalb von Börsenzeiten gehen.
Nowak hat am Montag eine Beratung mit Vertretern von Erdölunternehmen und der Exekutivorgane sowie mit Analytikern und Branchenexperten abgehalten.
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