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Afghanistan
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„Redlich an Friedensgesprächen teilnehmen“: Nato ruft Taliban zu Ende der Gewalt auf

© AFP 2021 / Kenzo TriboullardDie Nato-Flagge vor einer Statue im Parc du Cinquantenaire in Brüssel (Symbolbild)
Die Nato-Flagge vor einer Statue im Parc du Cinquantenaire in Brüssel (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.08.2021
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Die Nato macht sich Sorgen über den gewaltsamen Vormarsch der Terrormiliz Taliban* in Afghanistan und fordert einen Waffenstillstand und die politische Lösung des Konfliktes. Darüber informiert die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Dienstag.
Mit „tiefer Sorge“ sieht man laut einem Nato-Offiziellen das hohe Maß an Gewalt der Taliban bei ihrer Offensive. Gemeint sind insbesondere Angriffe auf Zivilisten und Berichte über Menschenrechtsverletzungen. Die Taliban müssten verstehen, erklärte der Nato-Vertreter weiter, dass die internationale Gemeinschaft sie nie anerkennen werde, wenn sie den politischen Prozess verweigerten und das Land mit Gewalt erobern wollten.
„Sie müssen ihre Angriffe beenden und redlich an Friedensgesprächen teilnehmen“, betonte der Offizielle gegenüber DPA.
Explosion in Kabul - SNA, 1920, 09.08.2021
Zivile Ziele in Afghanistan von USA angegriffen – Taliban
Die Nato geht davon aus, dass sich der Konflikt in Afghanistan nicht militärisch lösen lasse. Deshalb müsse der Friedensprozess unter afghanischer Führung eine Waffenruhe und eine politische Lösung vorantreiben. Dabei sollten vor allem die Menschenrechte von Frauen, Kindern und Minderheiten berücksichtigt werden. Afghanistan sollte auch „nie wieder zum sicheren Hafen für Terroristen“ werden, so der Nato-Vertreter.
Im Mai hatten die Taliban eine Offensive nach dem Beginn des Nato-Truppenabzugs gestartet. Die militant-islamistische Terrorgruppe kontrolliert derzeit mehr als die Hälfte des Landes. Trotz des gewaltsamen Vormarsches halten sowohl Deutschland als auch USA an ihren Abzugsplänen fest. Dem Vorschlag Großbritanniens, Teile des Kontingents weiter im Lande zu belassen, wurde von anderen Nato-Mitgliedstaaten eine Absage erteilt.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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