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Impfskandal in Friesland: Polizei schließt nach Impfung mit Kochsalzlösung weitere Fälle nicht aus

Corona-Impfstoff - SNA, 1920, 10.08.2021
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Eine Mitarbeiterin eines Impfzentrums bei Schortens in Niedersachsen hat im April zugegeben, Spritzen mit einer Kochsalzlösung gefüllt zu haben statt mit Corona-Impfstoff. Nun weitet sich der Skandal aus. Über das Ausmaß haben der Landkreis und die Polizei am Dienstag die Öffentlichkeit informiert.
Nach Behörden-Angaben könnten mehr Menschen als zunächst angenommen von den falschen Impfungen im Kreis Friesland betroffen sein.

„Es geht um insgesamt 8557 Menschen, die womöglich ganz oder teilweise keinen Impfschutz erhalten haben, obwohl sie davon ausgehen“, erklärte der Landrat von Friesland, Sven Ambrosy (SPD), bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Jever.

Es gehe um 9673 Impfungen im Zeitraum vom 5. März bis zum 20. April. Die Betroffenen können selbst einen neuen Termin vereinbaren oder werden vom Landkreis Friesland informiert.
Peter Beer, der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, sagte bei der Pressekonferenz, nach Zeugenaussagen müsse „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ davon ausgegangen werden, dass innerhalb des Zeitraumes weitere Menschen anstelle des Impfstoffes Kochsalzlösungen erhalten haben, so Beer.
„Wir haben den begründeten Verdacht für eine Gefahr“, betonte er.
Weil die Frau sich zu den Vorwürfen bislang nicht äußert, lassen sich der Zeitraum und die genaue Zahl der Betroffenen nicht weiter eingrenzen.
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Am 21. April hatte eine Mitarbeiterin des Impfzentrums in der Nähe von Schrotens nach eigenen Aussagen bei sechs Impfungen nicht den Biontech-Impfstoff verwendet, sondern eine Kochsalzlösung. Die Frau habe nach eigenen Angaben so gehandelt, um nicht über die heruntergefallenen Ampullen informieren zu müssen. Nachdem der Vorfall durch Meldung einer weiteren Mitarbeitenden bekannt wurde, seien umgehend die betroffenen Personen informiert worden, Antikörpertests erfolgt und Impfungen nachgeholt worden. Die Kochsalzlösung stelle aber keine gesundheitlichen Risiken dar, heißt es.
Für die Mitarbeiterin des DRK Kreisverbandes Jeverland e.V. sei ein sofortiges Hausverbot erteilt und sie sei fristlos entlassen worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines möglichen Körperverletzungsdeliktes.
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