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Rache für Verhaftung von Huawei-Topmanagerin? China bestätigt Todesstrafe für Kanadier

© AFP 2021 / Handout/Intermediate Peoples' Court of DalianKanadier Robert Schellenberg (Archivbild)
Kanadier Robert Schellenberg (Archivbild) - SNA, 1920, 10.08.2021
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Ein chinesisches Gericht hat die Berufung des Kanadiers Robert Schellenberg gegen ein Todesurteil wegen Drogenschmuggels abgelehnt. Kanada sieht einen Zusammenhang mit der Festnahme der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou 2018 in Vancouver. Darüber informiert der kanadische Sender CBC am Dienstag.
Das Oberste Volksgericht der Provinz Liaoning sprach am Dienstag dieses Urteil. Es führt aus, dass die Sachverhalte im ursprünglichen Prozess gegen Schellenberg „eindeutig waren, die Beweise zuverlässig und ausreichend, die Verurteilung korrekt, das Urteil angemessen und die Prozessabläufe rechtmäßig“. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben geht das Urteil zur Überprüfung an das oberste chinesische Gericht, bevor ein Todesurteil vollstreckt werden kann.
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Kanadas Außenminister Marc Garneau kritisierte das Urteil und forderte China auf, Schellenberg zu begnadigen.
Der kanadische Botschafter in China, Dominic Barton, wies darauf hin, dass Schellenbergs Behandlung mit dem Fall der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou zusammenhänge. „Ich glaube nicht, dass es ein Zufall ist, dass dies gerade jetzt geschieht, während die Ereignisse in Vancouver geschehen“, sagte er nach dem Urteilsspruch zu Journalisten.
Schellenberg wurde im Dezember 2014 von den chinesischen Behörden festgenommen, im Januar 2015 wegen Drogenschmuggels angeklagt und 2018 zu 15 Jahren Haft verurteilt. 2019 wurde der Fall Schellenberg erneut aufgerollt, nachdem er gegen das ursprüngliche Urteil in Berufung gegangen war. Infolgedessen wurde die Haftstrafe in eine Todesstrafe umgewandelt.
Im Dezember 2018 war die Huawei-Führungsmanagerin und Tochter des Firmengründers, Meng Wanzhou, beim Flugzeugwechsel in Vancouver verhaftet worden. Die USA fordern ihre Auslieferung wegen des Vorwurfs, sie habe Banken in Hongkong im Zusammenhang mit Geschäften mit dem Iran belogen und gegen die Handelssanktionen verstoßen. Das entsprechende Urteil ist in Vancouver zeitnah fällig.
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