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Neue Sorgen für die Queen? Frau verklagt Prinz Andrew wegen sexuellem Missbrauch

© REUTERS / POOLPrinz Andrew
Prinz Andrew - SNA, 1920, 10.08.2021
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Schon lange erhebt die US-Amerikanerin Virginia Giuffre schwere Vorwürfe gegen Prinz Andrew. Es soll mehrfach Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffen gegeben haben. „Im Kindersex-Ring von Jeffrey Epstein“, behauptet sie. Nun hat Giuffre in New York Klage gegen den britischen Prinzen eingereicht. Dort steht die Epstein-Vertraute vor ihrem Prozess.
Das britische Königshaus kommt nicht zur Ruhe. Nun steht der nächste Skandal vor der Tür. Internationalen Medien zufolge verklagt eine US-amerikanische Frau Prinz Andrew. Der Vorwurf: sexuelle Übergriffe und Missbrauch. Der Fall soll in Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Sexualstraftäter und Milliardär Jeffrey Epstein stehen, der sich 2019 in einem New Yorker Gefängnis das Leben nahm.
Die Klägerin vor einem Gericht in New York ist demnach Virginia Giuffre. Sie „habe Klage gegen Andrew eingereicht“, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) am Dienstag. Giuffres Vorwurf: „Als sie minderjährig war, hat der zweite Sohn der britischen Königin sie missbraucht. Das alles steht im Zusammenhang mit den Taten von Jeffrey Epstein.“
Der heute 61-jährige Prinz, zweitältester Sohn von Queen Elizabeth und ihres verstorbenen Gatten Prinz Philip, steht auf Platz neun der Thronfolge. Andrew habe sich demnach angeblich vielfach sexuell an der damals Minderjährigen vergangen. Die Geschädigte verlange nun – wie es üblich ist im US-Rechtssystem – einen hohen Schadensersatz. Das meldete zuvor der US-Nachrichtensender ABC unter Berufung auf Anwälte der Klägerin.
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Prinz Andrew, der den adligen Titel „Duke of York“ trägt, wollte den juristischen Fall und die Vorwürfe auf Nachfrage des TV-Senders und der deutschen Nachrichtenagentur DPA bisher nicht kommentieren.
Hat Epstein dem Prinzen „eine Frau ausgeliehen? Prinz Andrew wegen Missbrauch angeklagt.“ Das meldet aktuell der deutsche Nachrichtensender NTV. Zum Zeitpunkt der angeblichen Tat sei Giuffre 17 Jahre alt gewesen. „Die Vorwürfe sind länger bekannt, nun erfolgt die Zivilklage gegen Prinz Andrew. Eine US-Amerikanerin wirft ihm vor, sie vor 20 Jahren mehrfach sexuell missbraucht zu haben: Der Milliardär Epstein, dessen damalige Partnerin (Ghislaine Maxwell, Anm. d. Red.) und Andrew hätten sie zum Geschlechtsverkehr gezwungen.“

Fotos als Beweisstücke?

Demnach sei es mutmaßlich zu mehreren Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen gekommen. Laut Angaben von Giuffre geschah dies unter anderem in London sowie in Manhatten im Haus von Epstein und auf dessen Karibik-Insel. Als ein Beweisstück gilt ein Foto, das Andrew lächelnd neben der jungen Virginia Giuffre zeigt. Das Bild zirkuliert seit Monaten in den alternativen Medien. Sie behauptet, das Foto sei kurz vor einer Vergewaltigung entstanden.
„Ich ziehe Prinz Andrew für das, was er mir angetan hat, zur Rechenschaft“, gab das mutmaßliche Missbrauchsopfer in seiner Anklage bekannt.
Die mittlerweile erwachsene Dame (38) hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrfach den Prinzen beschuldigt und reichte am Montag Klage ein. Dieser hatte die Taten stets bestritten. Der Vorfall sei vor dem Hintergrund „mit dem Missbrauchsskandal um den verurteilten Sexualstraftäter Epstein“ zu sehen, so die FAZ.

Prinz Andrew war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik gewesen. Von den Machenschaften seines Freundes und dessen Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell, die derzeit in einem New Yorker Gefängnis auf ihren Prozess wartet, will er nichts mitbekommen haben.

Die Britin Maxwell plädierte bei ihrem Prozessauftakt vor Gericht im April auf nicht schuldig. Ihr wird zur Last gelegt, systematisch Minderjährige für Epstein rekrutiert zu haben. Der Prozess gegen sie könnte im November in Manhatten beginnen.
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Trotz seiner Zusage, den zuständigen Ermittlungsbehörden in der Causa Epstein helfen zu wollen, kam Prinz Andrew bisher mehrfachen Anfragen der US-Staatsanwaltschaft nicht nach. Eigentlich sollte der Brite zunächst als Zeuge in New York aussagen und seine Beziehungen zu Epstein erklären.
Zuletzt hatte der mediale Druck in seiner Heimat Großbritannien zugenommen. Schon seit geraumer Zeit hat Andrew alle „öffentlichen Aufgaben für die Royals“ niedergelegt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. In den englischsprachigen Medien ist die Klage ein aktuelles Top-Thema.
„In diesem Land steht keine Person, weder Präsident noch Prinz, über dem Gesetz, und keinem Menschen, egal wie machtlos oder verletzlich, kann der Schutz des Gesetzes vorenthalten werden“, zitiert das US-Magazin „Forbes“ Giuffres Anwalt David Boies.

Mit 16 „Teil des Menschenhandel-Rings von Epstein “

Pikant sei der Umstand, dass Andrews Freund Epstein – hätte er keinen Suizid begangen – heute vor Gericht zur Rechenschaft gezogen würde. Die Vorwürfe gegen ihn lauteten: Sex-Handel mit minderjährigen Mädchen und kriminelle Verschwörung. Und mittendrin der britische Prinz.
Wie die englische Version der Nachrichtenagentur Reuters berichtete, sei Giuffre bereits mit 16 Jahren „Teil des Menschenhandel-Rings von Epstein geworden“. Der vielfache Missbrauch in diesem Kontext habe in den Jahren 2000 bis 2002 stattgefunden. In ihrer Klage heißt es, die Geschädigte sei „durch ausdrückliche oder stillschweigende Drohungen“ durch Epstein, Maxwell und Prinz Andrew selbst dazu gezwungen worden, mit ihm sexuelle Handlungen zu unternehmen. Aus Angst vor Konsequenzen hätte sie jahrelang geschwiegen.
„Andrews Reichtum, Macht, Position und Verbindungen ermöglichten es ihm, ein verängstigtes, verletzliches Mädchen zu missbrauchen, ohne dass jemand da war, der sie beschützte“, heißt es in der Klageschrift der Anwälte. Giuffre verklage Andrew nach dem „Child Victims Act“, einem Gesetz des Staates New York, das es vielen Opfern von Kindesmissbrauch erlaubt, Ansprüche gegen ihre mutmaßlichen Täter geltend zu machen. Selbst, wenn der Missbrauch Jahrzehnte zuvor stattgefunden hat.
Noch im November 2019 beteuerte Prinz Andrew gegenüber der BBC, er hatte keinen Sex mit Giuffre.
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„Ich kann Ihnen absolut und kategorisch sagen, dass es nie passiert ist“, sagte er. „Ich kann mich nicht erinnern, diese Dame jemals getroffen zu haben, überhaupt nicht.“ Er betonte auch, dass er die „Freundschaft zu Epstein“ trotz aller Probleme nicht bereue.
Kurz nach diesem Interview legte er seine royalen Aufgaben offiziell nieder. Wohltätigkeitsorganisationen distanzierten sich von ihm. Auch die Queen sei „nicht begeistert“ gewesen, heißt es Insidern aus dem Königshaus der Windsors zufolge.
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