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„Finanzierung extremistischer Organisation“: Strafverfahren gegen Nawalny-Mitstreiter eingeleitet

© AFP 2021 / John ThysLeonid Wolkow und Iwan Schdanow
Leonid Wolkow und Iwan Schdanow - SNA, 1920, 10.08.2021
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Das russische Ermittlungskomitee hat ein neues Strafverfahren gegen die Mitstreiter des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny, Leonid Wolkow und Iwan Schdanow, eingeleitet. Dies erklärte am Dienstag die Sprecherin des Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, gegenüber Journalisten.
„Eingeleitet wurde ein Strafverfahren gegen Leonid Wolkow, Iwan Schdanow und andere Personen. Sie stehen im Verdacht der Verübung des Verbrechens ,Sammlung von Mitteln und Gewährleistung von Finanzdienstleistungen, die bewusst für die Finanzierung einer extremistischen Organisation vorgesehen waren‘.“
Petrenko erinnerte daran, dass der Fonds zur Bekämpfung von Korruption (FBK) und der Fonds zum Schutz der Bürgerrechte laut Gerichtsurteil als extremistisch eingestuft und liquidiert wurden. Außerdem sei die extremistische Tätigkeit der gesellschaftlichen Bewegung der „Stäbe von Nawalny“ verboten worden.
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Die Ermittlung verwies auf die Tatsache, dass trotzdem am 5. August im Netz ein Video unter Teilnahme von Schdanow, der das FBK-Direktor-Amt belegte, und von Wolkow, der die „Stäbe von Nawalny“ leitete, aufgetaucht war.
„Mit Rücksicht darauf, dass diese Organisationen als extremistisch anerkannt wurden, haben Wolkow und Schdanow die Fortsetzung ihrer rechtswidrigen Tätigkeit verkündet und eine Sammelaktion organisiert, wobei sie einen unbegrenzten Personenkreis dazu aufriefen, das Team von Nawalny zu unterstützten und die Finanzierung mittels Spenden unter einem von ihnen angegebenen Link umzusetzen“, fügte Petrenko hinzu.
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Die beiden sollen dabei über Mittel der Geld- und Kryptowährungsüberweisung „unter Bedingungen der Konspiration und Anonymität von Spendern vor den Sicherheitskräften“ informiert haben.
Schdanow und Wolkow bestätigten via Twitter, dass gegen sie ein neues Strafverfahren eingeleitet worden sei.
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