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Wegen Diskriminierung: Schottlands Gesundheitsminister verklagt Kindergarten

© CC0 / Westfale / PixabayKinder, Symbolbild
Kinder, Symbolbild - SNA, 1920, 10.08.2021
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Der schottische Gesundheitsminister Humza Yousaf (36) und seine Ehefrau verklagen einen Kindergarten, weil die Einrichtung ihre zweijährige Tochter nicht angenommen hat. Die Eltern sprechen dabei von Diskriminierung.
Die zweijährige Amal sei wegen ihrer Herkunft und/oder Religion abgelehnt worden, sagen die Eltern. „Wir werden nicht zulassen, dass unsere Kinder von irgendwem diskriminiert werden“, zitierte ihr Anwalt Aamer Anwar am Dienstag das Paar. „Wie alle Eltern wollen wir, dass unsere Kinder gleich behandelt werden, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Religion.“ Der Kindergarten in einem Vorort der ostschottischen Stadt Dundee weist die Anschuldigungen zurück.
In einem seltenen Fall persönlicher Betroffenheit hatte Yousaf vor einigen Tagen die Vorwürfe öffentlich gemacht. Demnach hat der Kindergarten mehrere Male Anträge für Kinder mit asiatisch oder muslimisch klingenden Namen abgelehnt, Kindern mit „weiß klingenden“, „nicht-muslimischen“ Namen sei hingegen ein Platz angeboten worden.
Yousafs Ehefrau, Nadia El-Nakla, hatte gemeinsam mit der Zeitung „Daily Record“ mehrere Anträge mit ausgedachten Namen gestellt. Das Paar wirft der Kita vor, keine Erklärung oder Entschuldigung geliefert zu haben. Sie seien daher „entschlossen, um Gerechtigkeit für unsere Tochter zu kämpfen“.
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