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Biden: Einnahme von Kabul durch Taliban nicht unvermeidlich

Kundus (Archivfoto) - SNA, 1920, 10.08.2021
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US-Präsident Joe Biden glaubt nicht, dass eine Einnahme Kabuls durch die radikale Taliban-Bewegung* unabwendbar sei. Er ruft die afghanische Armee auf, den Taliban im Hinblick auf US-Unterstützung eine Abfuhr zu erteilen. Das erklärte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Dienstag.
Der Präsident sei weiterhin der Meinung, dass die Eroberung Kabuls oder des Landes nicht unabwendbar sei und dass man in der gegenwärtigen Etappe seinen politischen Willen zeigen sollte, um eine Abfuhr zu erteilen, sagte Psaki bei einem Briefing.
Die US-Administration habe „nicht den Luxus, sich einfach enttäuscht“ über die militärische Leistung der afghanischen Armee zu fühlen, betonte die Sprecherin.
Nach Ansicht des Präsidenten müssten sie (die afghanische Armee) jetzt Ausbildung, Unterstützung und Sicherheitsunterweisungen nutzen, die ihnen in den beiden vergangenen Jahrzehnten gewährt worden seien, sagte Psaki.
Unterstützer der Taliban an der afghanisch-pakistanischen Grenze - SNA, 1920, 08.08.2021
Afghanistan
Taliban nehmen fünfte Provinzhauptstadt in Afghanistan ein
Seit Beginn des internationalen Truppenabzugs im Mai konnten die radikalen Islamisten in mehreren Blitzoffensiven Gebiete erobern. Anfang Juli waren nach UN-Angaben 50 der 370 afghanischen Bezirke in ihrer Hand. Die militant-islamistische Terrorgruppe kontrolliert derzeit mehr als die Hälfte des Landes. Trotz des gewaltsamen Vormarsches halten sowohl Deutschland als auch die USA an ihren Abzugsplänen fest. Dem Vorschlag Großbritanniens, Teile des Militärkontingents weiter im Lande zu belassen, wurde von anderen Nato-Mitgliedstaaten eine Absage erteilt.
Die Regierungsarmee versucht, den Vormarsch der Taliban mit Gegenangriffen zu stoppen. Am Samstag teilte das afghanische Verteidigungsministerium mit, das an einem Tag 385 Taliban-Kämpfer getötet und 210 weitere verletzt worden seien.
*Terrornetzwerk - in Deutschland und Russland verboten
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