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ASEAN-Botschafter: Europäische Länder wollen Russland isolieren

© Foto : Fotohost-Agentur / Zur BilddatenbankASEAN-Flagge über dem Kongress-Zentrum in Sotschi
ASEAN-Flagge über dem Kongress-Zentrum in Sotschi  - SNA, 1920, 10.08.2021
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Etliche Länder und Vereinigungen Europas haben sich in den „indo-pazifischen Wettlauf“ in der Region eingeschaltet, um China einzudämmen und Russland zu isolieren. Das teilte der russische Botschafter beim Verband Südasiatischer Staaten (ASEAN), Alexander Iwanow, am Dienstag im Rahmen des internationalen Diskussionsklubs Valdai mit.
„Es entstand in jüngster Zeit ein neues Moment – das Bestreben verschiedener europäischer Länder und Vereinigungen, sich dem indo-pazifischen Wettlauf in dieser Region anzuschließen... Hinter all diesen westlichen indo-pazifischen Strategien sehen wir die Aufgabe, vor allem das sich aufwärts entwickelnde China einzudämmen und zugleich Russland in dieser Region zu isolieren“, sagte der Diplomat im Zuge einer Online-Diskussion.
Iwanow erinnerte daran, dass die EU im Jahr 2021 Schlussfolgerungen des EU-Rates zur Bautätigkeit in der Indo-Pazifischen Region akzeptiert hatte. Frankreich habe im Jahr 2019 eine Strategie im Asiatisch-Pazifischen Raum publik gemacht, und vor einer Woche sei diese Strategie erneuert worden. Deutschland habe im Jahr 2020 die politische Führung in der Indo-Pazifischen Region übernommen. Die Niederlande hätten im Jahr 2020 ihre eigene Strategie angenommen, und Großbritannien habe im Jahr 2021 eine „Neigung“ (zu englisch: „tilt“) im Asiatisch-Pazifischen Raum angekündigt.
„Das Wort ‚Tilt’ hat mehrere Bedeutungen im Englischen, eine davon steht für ‚kippen’“, sagte der Diplomat. Er fügte hinzu, dass die USA China zu ihrem strategischen Hauptrivalen erklärt hätten.
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