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Wegen wachsenden Ausbaubedarfs in Europa: US-Army will mehrere Standorte in Deutschland behalten

© AP Photo / Michael ProbstUS-Air Base in Ramstein, Deutschland (Symbolbild)
US-Air Base in Ramstein, Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.08.2021
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Nach eigenen Angaben wird das US-Militär fünf Standorte in Europa behalten, die es ursprünglich an Deutschland zurückgeben wollte.
Es handelt sich um insgesamt fünf Einrichtungen in Hessen (das Amelia Earhart Center in Wiesbaden), Baden-Württemberg (das Weilimdorf Warehouse in Stuttgart sowie die Coleman Barracks in Mannheim), Rheinland-Pfalz (die Pulaski Barracks in Kaiserslautern) und Bayern (die Barton Barracks in Ansbach). Die Husterhohe Kaserne im rheinland-westfälischen Pirmasens wird der Pressemitteilung zufolge von der US-Army an die US-Luftstreitkräfte übergeben.
Geschäftsfrau (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.08.2021
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Die Entscheidung kam als Ergebnis einer Bestandsaufnahme der verbleibenden Stützpunkte des US-Militärs in Europa, die 2018 vom US-Verteidigungsministerium beantragt wurde. Diese ergab, dass die früher für die Rückgabe gedachten Standorte in Deutschland beibehalten werden sollten, weil der Ausbaubedarf das Tempo des Anlagenbaus und der Sanierungsarbeiten überholt. Laut dem Pressedienst des US-Militärs wurde die Schließung der Coleman Barracks noch 2010 angekündigt, wobei die Pläne für die anderen Stützpunkte im Rahmen der Konsolidierung der europäischen Infrastruktur des Verteidigungsministeriums 2015 bekannt gegeben wurden.
Anfang April wurde publik gemacht, dass die USA 500 zusätzliche Soldaten im Raum Wiesbaden stationieren werden. Diese Truppen sollten laut dem US-Verteidigungsminister Lloyd Austin „die Abschreckung und Verteidigung in Europa stärken“. Die Pläne des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zum Abzug von 12.000 der rund 35.000 US-Soldaten aus Deutschland wurden kurz nach dem Amtsantritt seines Nachfolgers Joe Biden im Februar auf Eis gelegt.
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