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Merkel und Selenski treffen sich im August in Kiew – Bericht

© REUTERS / STEFANIE LOOSBundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski (Wolodymyr Selenskyj)
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski (Wolodymyr Selenskyj) - SNA, 1920, 09.08.2021
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Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nach Kiew kommen und mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski zusammentreffen, wie die Agentur RBK-Ukraina am Montag unter Berufung auf eine informierte Quelle meldet. Der voraussichtliche Besuchstermin ist für den 22. August angesetzt.
Zuvor hatte der Pressedienst des ukrainischen Staatschefs nach einem Telefongespräch zwischen Merkel und Selenski mitgeteilt, dass die deutsche Kanzlerin den ukrainischen Präsidenten eingeladen habe, in nächster Zeit zu einem Arbeitsbesuch nach Berlin zu kommen, um eine friedliche Beilegung des Konflikts im Donbass zu besprechen.
Weiter hieß es, dass Selenski in dem Telefongespräch seine Einladung an die Kanzlerin zu einem Ukraine-Besuch und zur Teilnahme am Gipfeltreffen der „Krim-Plattform“ sowie an Veranstaltungen anlässlich des 30. Jahrestages der Unabhängigkeit des Landes bestätigt habe.
Der Pressesprecher des ukrainischen Präsidenten, Sergej Nikiforow, hat ebenfalls bestätigt, dass Merkel am 22. August die Ukraine besuchen werde. „Die Themen der Verhandlungen sind Sicherheit, bilaterale Beziehungen und andere aktuelle Fragen“, schrieb Nikiforow auf seiner Facebook-Seite.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski (Wolodymyr Selenskyj) - SNA, 1920, 12.07.2021
Merkel trifft Selenski zu Gesprächen in Berlin
Selenski hatte zuvor erklärt, die Ukraine tue alles nur Mögliche, um die Krim wieder unter Kontrolle Kiews zu bringen. Zu diesem Zweck sei die „Krim-Plattform“ gestartet worden.
Das Gipfeltreffen ist für den 23. August anberaumt. Die ukrainische Seite hat mehreren Staaten, darunter den USA, der Türkei, Großbritannien, Kanada und den EU-Ländern vorgeschlagen, sich daran zu beteiligen. Nach Angaben des ukrainischen Außenministeriums sollen sich 180 Experten aus 33 Ländern der Veranstaltung anschließen.
Die Krim trat im März 2014 im Ergebnis eines Referendums der Russischen Föderation bei. Bei dem Volksentscheid hatten 96,77 Prozent der Krimbewohner und 95,6 Prozent der Einwohner von Sewastopol für den Beitritt zu Russland votiert.
Die Ukraine betrachtet die Krim als ihr eigenes, vorübergehend besetztes Territorium. Die russische Führung hat wiederholt erklärt, dass die Bewohner der Halbinsel auf demokratischem Wege, in völligem Einklang mit dem Völkerrecht und der UN-Charta für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt hätten. Nach Äußerung des russischen Präsidenten Wladimir Putin sei die Frage der Krim endgültig abgeschlossen.
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