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„Man braucht kaum zu raten“: Lukaschenko legt dar, wann er zurücktritt

© SNA / Dmitri Astachow / Zur BilddatenbankAlexander Lukaschenko
Alexander Lukaschenko - SNA, 1920, 09.08.2021
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Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko hat in einem großen TV-Interview geantwortet, wann er seinen Posten verlassen wird.
„Man braucht kaum zu raten, wann Lukaschenko zurücktritt, schon bald“, sagte er und fügte hinzu, dass er sich mehrmals darüber Gedanken gemacht habe, wie sich die Lage in der Ex-Sowjetrepublik entwickeln würde, wenn ein anderer Mensch an die Macht kommen würde.
Die Frage nach einem Nachfolger sei für Lukaschenko am schwierigsten. Er sehe zwischen 15 und 20 Kandidaten, die künftig Präsident werden könnten. Die Wahl werde aber am weißrussischen Volk liegen.
Lukaschenko sprach auch über den Wunsch, „ruhig zu leben“, er verstehe aber, dass es „kein ruhiges Leben bis zum Tod geben wird“. Er sei in sein Land „hineingewachsen“ und könne sich kaum vorstellen, wie er in die Rente gehen oder etwas anderes tun könnte.
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Lukaschenko ist aktuell zum sechsten Mal nacheinander Präsident des Landes - seit 1994. Bei den jüngsten Wahlen 2020 hat er offiziellen Angaben zufolge mit 80,1 Prozent der Wählerstimmen gesiegt. Die Opposition akzeptierte das Wahlergebnis aber nicht. Dies löste Proteste im ganzen Land aus, die ein halbes Jahr lang dauerten. Auch die EU lehnt das Wahlergebnis ab. Die oppositionelle Kandidatin Swetlana Tichanowskaja lebt derzeit in der EU und ruft immer wieder zu mehr Sanktionsdruck auf Weißrussland auf.
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