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Kannibalismus-Verdacht bei Lehrer – Mordprozess in Berlin beginnt

Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.08.2021
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Ein 41 Jahre alte Lehrer soll letztes Jahr in Berlin einen 43-jährigen Mann umgebracht und Teile der Leiche verzehrt haben. Am Dienstagmorgen soll sich der mutmaßliche Kannibale vor dem Landgericht der Hauptstadt verantworten.
Der Lehrer hätte im September 2020 den 43-Jährigen, einen Monteur, getötet, um dadurch sexuelle Befriedigung zu erlangen und Menschenfleisch zu verspeisen, hieß es. Er hätte das Opfer nur wenige Stunden zuvor über eine Dating-Plattform kennengelernt, so die Ermittlungen. Die Leiche soll der Deutsche in seiner Wohnung in Berlin-Pankow zerstückelt und deren Teile an verschiedenen Orten in der Stadt vergraben haben.
Knochenteile des Getöteten wurden später an einem Waldstück in Berlin-Buch entdeckt. Im Zuge der Ermittlungen ist man dann dem 41-Jährigen auf die Spur gekommen. Das Opfer galt wochenlang als vermisst.
Die Anklage geht von einer „sadistisch-kannibalistisch sexuellen Tatmotivation“ aus. Hinweise, dass das Opfer in seine Tötung „eingewilligt“ habe, hätte es auch nicht gegeben.
Der Lehrer für Mathematik und Chemie soll aus einer kleinen Gemeinde in Rheinland-Pfalz stammen und etwa vor neun Jahren nach Berlin umgezogen sein. Seit dem 18. November befindet er sich in Untersuchungshaft. Bisher hat er sich zu den Vorwürfen nicht geäußert.
Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.05.2021
Mordanklage gegen mutmaßlichen Kannibalen in Berlin erhoben
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