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Für deutsch-russische Vielfalt: Berlin feiert „Internationalen Lomonossow-Campus“ – Fotos

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Am heutigen Montag wurde im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf ein für ganz Ostdeutschland einzigartiger deutsch-englisch-russischer Bildungskomplex eröffnet – der „Internationale Lomonossow-Campus Berlin“. Dies geschah im Beisein von Politikern aus dem Deutschen Bundestag und dem Abgeordnetenhaus von Berlin. SNA war vor Ort.
In nur 18 Monaten ist er entstanden, ohne einen einzigen Tag Unterbrechung der Arbeit – für das Pandemie-Jahr ein großer Erfolg. So hat der östliche Berliner Bezirk und damit ganz Deutschland den ersten multikulturellen, mehrsprachigen Bildungskomplex bekommen: mit einem deutsch-englisch-russischen Kindergarten für 120 Kinder, einer internationalen Schule für die Klassenstufen 1-13 mit 600 Schulplätzen, zwei Internatsgebäuden für einheimische und ausländische Schülerinnen und Schüler mit 118 Plätzen und einer Sporthalle.
Ein Projekt, das die fast 30-jährige Bildungs- und Erziehungsarbeit der Interkulturellen pädagogischen Gesellschaft Mitra in Deutschland markierte. Zuvor hatte Mitra zehn bilinguale Kindergärten in Berlin, Potsdam, Leipzig und Köln, zwei Internationale Lomonossow-Schulen in Berlin – ebenfalls nach dem bekannten russischen Naturwissenschaftler und Aufklärer Michail Lomonossow benannt –, drei interkulturelle Familienzentren in Berlin und Köln gebaut. Auch der neue Campus setze die Prinzipien der interkulturellen Kommunikation, Toleranz und Inklusion sowie klassische und innovative pädagogische Methoden in die Praxis um, geht aus der Mitteilung hervor. Er werde Kinder aus Deutschland und anderen Ländern auf ein harmonisches und erfolgreiches Leben in der modernen Welt in all ihrer kulturellen, sozialen und internationalen Vielfalt vorbereiten.
© SNA / Liudmila Kotlyarova

Festliche Einweihung des neuen „Internationalen Lomonossow-Campus Berlin“ in Berlin-Marzahn am 9. August 2021

Festliche Einweihung des neuen „Internationalen Lomonossow-Campus Berlin“ in Berlin-Marzahn am 9. August 2021 - SNA
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Festliche Einweihung des neuen „Internationalen Lomonossow-Campus Berlin“ in Berlin-Marzahn am 9. August 2021

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Kinder warten auf ihren ersten Schultag vor der festlichen Einweihung des neuen „Internationalen Lomonossow-Campus Berlin“.

Kinder warten auf ihren ersten Schultag vor der festlichen Einweihung des neuen „Internationalen Lomonossow-Campus Berlin“. - SNA
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Kinder warten auf ihren ersten Schultag vor der festlichen Einweihung des neuen „Internationalen Lomonossow-Campus Berlin“.

© SNA / Lomonossow-Campus

Das Gebäude des neuen deutsch-englisch-russischen Kindergartens für 120 Schüler auf dem „Internationalen Lomonossow-Campus“.

Das Gebäude des neuen deutsch-englisch-russischen Kindergartens für 120 Schüler auf dem „Internationalen Lomonossow-Campus“. - SNA
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Das Gebäude des neuen deutsch-englisch-russischen Kindergartens für 120 Schüler auf dem „Internationalen Lomonossow-Campus“.

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen, bei der Eröffnung des „Lomonossow-Campus“.

Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen, bei der Eröffnung des „Lomonossow-Campus“. - SNA
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Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen, bei der Eröffnung des „Lomonossow-Campus“.

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Kinder betreten das Gebäude der neuen Lomonossow-Schule in Berlin-Marzahn.

Kinder betreten das Gebäude der neuen Lomonossow-Schule in Berlin-Marzahn. - SNA
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Kinder betreten das Gebäude der neuen Lomonossow-Schule in Berlin-Marzahn.

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Kinder betreten das Gebäude der neuen Lomonossow-Schule in Berlin-Marzahn.

Kinder betreten das Gebäude der neuen Lomonossow-Schule in Berlin-Marzahn. - SNA
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Kinder betreten das Gebäude der neuen Lomonossow-Schule in Berlin-Marzahn.

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Prominente Gäste, Eltern und Beschäftigte bei der Eröffnung der neuen Lomonossow-Schule.

Prominente Gäste, Eltern und Beschäftigte bei der Eröffnung der neuen Lomonossow-Schule. - SNA
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Prominente Gäste, Eltern und Beschäftigte bei der Eröffnung der neuen Lomonossow-Schule.

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Schüler treten bei der Eröffnung der neuen Lomonossow-Schule auf.

Schüler treten bei der Eröffnung der neuen Lomonossow-Schule auf. - SNA
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Schüler treten bei der Eröffnung der neuen Lomonossow-Schule auf.

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Der russische Botschafter Sergej J. Netschajew spricht bei der Eröffnung.

Der russische Botschafter Sergej J. Netschajew spricht bei der Eröffnung. - SNA
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Der russische Botschafter Sergej J. Netschajew spricht bei der Eröffnung.

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Dr. Manuela Schmidt, Vize-Präsidentin im Abgeordnetenhaus von Berlin, spricht bei der Eröffnung.

Dr. Manuela Schmidt, Vize-Präsidentin im Abgeordnetenhaus von Berlin, spricht bei der Eröffnung. - SNA
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Dr. Manuela Schmidt, Vize-Präsidentin im Abgeordnetenhaus von Berlin, spricht bei der Eröffnung.

© SNA / Liudmila Kotlyarova

Christian Gräff, CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, bei der Eröffnung.

Christian Gräff, CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, bei der Eröffnung. - SNA
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Christian Gräff, CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, bei der Eröffnung.

Viele Politikerinnen und Politiker zeigten sich vor Ort von dem Projekt begeistert. „Wenn in meinem Wahlkreis etwas Neues entsteht, dann begleite ich das schon im Entstehungsprozess“, kommentierte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, gegenüber SNA. „Und ich bin sehr froh. Die Lomonossow Schule gehört zu Marzahn-Hellersdorf, prägt ein bisschen auch nicht nur das Bild, sondern setzt Maßstäbe. Gut, dass wir jetzt diese tolle Schule einschließlich Internat und demnächst auch Kindergarten haben. Das finde ich sehr gut, und mit meinen bescheidenen Mitteln konnte ich das auch ein bisschen unterstützen.“ Pau begrüßte im Übrigen, dass Mitra in Berlin ganz gut aufgestellt sei. „Aber es freut mich sehr, dass gerade hier in Marzahn-Hellersdorf jetzt ein solcher Komplex entstanden ist. Mal sehen, was sich daraus entwickelt“, sagte sie weiter.

„Sehr gut organisiert für die Vielfalt“

Das Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin von der CDU-Fraktion, Christian Gräff, lobte seinerseits die Geschäftsführerin von Mitra, Marina Burd. Sie habe in beeindruckender Weise gezeigt, wie man Schule organisieren und aufbauen kann. „Es ist ja in Berlin und auch in Deutschland nicht selbstverständlich, dass man so schnell eine Schule baut, und dass beeindruckt total“, sagte Gräff gegenüber SNA.

„Tolles Gebäude, toller Schulträger, und das Konzept finde ich sehr interessant. Wir haben ja viele Russlanddeutsche, die in Berlin und in Marzahn-Hellersdorf leben. Also, diese Schule ist schon ganz wichtig. Nicht nur für den Osten. Weil ich glaube, wir brauchen diese Vielfalt. Wir brauchen freie Träger, die noch einmal neue Konzepte entwickeln, sehr an Russland angelegt oder an russischsprachigen Kindern. Insofern finde ich das toll für ganz Berlin.“

Christian Gräff
Abgeordnetenhaus Berlin (CDU)
Da das Konzept der Schule so gut ist, erwartet Gräff allerdings nicht nur Kinder von Russlanddeutschen in der neuen Schule – schließlich soll da in drei Sprachen unterrichtet werden. Er zeigt sich überzeugt: Auch Menschen werden ihre Kinder in diese Schule schicken, die gar nichts mit Russland zu tun haben – weil der Campus hier ein bestimmtes Konzept verfolge und auch große Werte vermittle – ,„sehr gut organisiert, sehr gut strukturiert auf Disziplin, Ordnung“. Er wünschte sich von Mitra mehr solche Schulen in Berlin, die zwar normale öffentliche Schulen seien, aber „sehr gut organisiert für die Vielfalt“.
Auf die Einweihung des Campus draußen folgte eine festliche Veranstaltung im Gebäude, wo die Kinder aus den höheren Klassen ein kleines Konzert gaben und prominente Gäste den Kindern und Familien einen guten Start in das neue Schuljahr wünschten. Auch der Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, wandte sich mit einem Glückwunsch an die Gäste und lobte das für den Campus ausgewählte Motto „Kiez und Kosmos“. Er habe sich überlegt, wie der Campus so schnell gebaut werden konnte, erzählte Netschajew. Dann sei ihm klar geworden, dass er in der Allee der Kosmonauten liegt – so heißt die in den 1970 Jahren entstandene Hauptverkehrsstraße in den Berliner Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Den Namen trägt die Straße bis heute.
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