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AfD-Chef Chrupalla will sich nicht von umstrittenen Kandidaten distanzieren

© SNA / Nikolaj JolkinTino Chrupalla beim Pressegespräch in Moskau
Tino Chrupalla beim Pressegespräch in Moskau - SNA, 1920, 08.08.2021
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AfD-Chef Tino Chrupalla hat sich nach eigener Aussage nicht von umstrittenen Kandidaten seiner Partei für die Bundestagswahl distanziert. Seine Aufgabe als AfD-Bundessprecher ist ihm zufolge zu versuchen, verschiedene Strömungen der Partei zu vereinen.
Chrupalla wurde am Sonntag im ARD-„Sommerinterview“ etwa gefragt, ob er sich von Jens Maier distanziere, der auf der sächsischen Landesliste hinter Chrupalla auf Platz zwei steht. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Maier war vom Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft worden.
Daraufhin sagte Chrupalla: „Ich kann mich nur distanzieren von Äußerungen, die ich selbst getätigt habe.“ Er fange nicht an, sich permanent von Leuten zu distanzieren. Es gebe mehrere Strömungen in der Partei. Er müsse als Bundessprecher versuchen, diese zu vereinen.
„Und das gelingt mir.“
Mit Blick auf die sächsische Landesliste sagte er: „Alle Personen haben ein lupenreines polizeiliches Führungszeugnis.“
Chrupalla bildet gemeinsam mit Alice Weidel das Spitzenduo der AfD für die Bundestagswahl. „Wir sprechen sicherlich von Meinungsäußerungen einiger, wo ich auch sage, die gehen nicht, die funktionieren nicht“, sagte er weiter. Darüber werde auch innerparteilich diskutiert. Maier und Siegbert Droese – der auf der Landesliste auf Platz 3 steht – hätten in den vergangenen vier Jahren im Bundestag eine „wunderbare Arbeit“ geleistet.
„Das nehme ich zum Anlass. Und so bewerte ich auch Menschen. Und dass Menschen auch mal einen Fehler machen und sich auch mal vielleicht verbal vergreifen können, das passiert.“
Chrupalla wurde auch zu dem wegen Äußerungen in einem Chat umstrittenen nordrhein-westfälischen AfD-Bundestagskandidaten Matthias Helferich gefragt und warum er gegen ein Parteiausschlussverfahren sei. Chrupalla sagte, der Bundesvorstand habe sich für harte „Parteiordnungsmaßnahmen“ wie eine Ämtersperre ausgesprochen.
Für einen Parteiausschluss von Helferich hatte sich nach Angaben aus Parteikreisen bei der Sitzung am vergangenen Montag im Bundesvorstand keine Mehrheit gefunden. Helferich war im Mai in NRW auf den aussichtsreichen siebten Platz der Landesliste für die Bundestagswahl gewählt worden. In einem Video, das er kurz vor der Sitzung des Bundesvorstands auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hatte, ging Helferich auf die Vorwürfe ein. Er bestritt beispielsweise nicht, dass er sich in einem Chat als „freundliches Gesicht des NS“ bezeichnet hatte. Dieser Begriff sei jedoch lediglich eine Fremdzuschreibung von linken Bloggern gewesen, die er „persifliert“ habe, führte er in seinem Video aus.
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