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Borrell über Tanker-Angriff: „Alle verfügbaren Beweise weisen eindeutig auf den Iran hin“

© Pressedienst der EU-Vertretung in Russland / Zur BilddatenbankJosep Borrel, Hoher Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik
Josep Borrel, Hoher Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik  - SNA, 1920, 08.08.2021
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Allmählich scheint sich der Verdacht gegen den Iran in dem Fall des Öltankers „Mercer Street“ zu verdichten. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat in einer Mitteilung vom Sonntag erneut darauf hingewiesen, dass der Iran laut den bereits vorliegenden Beweisen unmissverständlich seine Hand im Spiel hatte.
Auf seiner Twitter-Seite zitierte Borrell einen Teil seiner heutigen Erklärung zu dem Vorfall:
„Die EU verurteilt aufs Schärfste den rechtswidrigen Angriff auf den Frachter ,Mercer Street‘ vor der Küste Omans am 29. Juli. Es gibt keine Rechtfertigung für den Angriff, bei dem ein rumänischer und ein britischer Staatsbürger getötet wurden.“
Darüber hinaus bestätigte er erneut, dass alle verfügbaren Beweise eindeutig auf den Iran hinweisen. Einige Tage früher hatten die Außenminister der G7-Staaten in einer gemeinsamen Erklärung schon solch eine Anschuldigung erhoben und alle aufgerufen, „sich konstruktiv für Stabilität und Frieden in der Region einzusetzen“.
Ferner heißt es, alle relevanten Parteien in der Region seien aufgerufen, eine konstruktive Rolle bei der Förderung der regionalen Stabilität und des Friedens zu spielen. In diesem Zusammenhang werde die EU ihre intensiven diplomatischen Bemühungen fortsetzen, um einen angemessenen und wirksamen Dialog sowie Lösungen voranzutreiben.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh - SNA, 1920, 07.08.2021
„Mercer Street”-Vorfall: Iran weist Vorwürfe der G7-Staaten als „haltlos“ zurück
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh, hatte die G7-Erklärung vom Freitag, in der das Land für den Angriff auf den Öltanker verantwortlich gemacht wurde, „aufs Schärfste“ verurteilt und die Vorwürfe als „haltlos“ zurückgewiesen.
Der unter liberianischer Flagge fahrende Tanker „Mercer Street“ war am vergangenen Donnerstag im Arabischen Meer angegriffen worden. Der Betreiber des Schiffes Zodiac Maritime gehört dem israelischen Unternehmer Ejal Ofer.
Im Zuge des Vorfalls waren zwei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen – ein rumänischer und ein britischer Staatsbürger, die vermutlich für die Sicherheit des Schiffes verantwortlich waren.
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