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„Wandel braucht viel Zeit“: VW-Chef sieht großes Job-Potenzial in Autoindustrie

© AP Photo / Swen Pfoertner/dpaEin Mitarbeiter von Volkswagen in Wolfsburg (Archivbild)
Ein Mitarbeiter von Volkswagen in Wolfsburg (Archivbild) - SNA, 1920, 07.08.2021
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Trotz Automatisierung wird die Beschäftigung in der Autobranche nach Einschätzung von VW-Konzernchef Herbert Diess auch in den kommenden Jahren hoch bleiben, wenngleich mit teils anderen Schwerpunkten. Anders als in schnellen Branchen brauche der Wandel in der Autoindustrie viel Zeit.
„Um viele Autos zu bauen, braucht man auch 2030 noch viele Menschen in der Produktion. Und viele werden ziemlich ähnliche Tätigkeiten ausüben wie heute“, sagte Diess den Nachrichtenagenturen DPA und DPA-AFX in Wolfsburg. Es könne automatisierter sein, aber „bleibt im Wesentlichen Produktion“.
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Das müsse dem gleichzeitigen Aufbau vor allem von mehr IT-Kompetenzen gar nicht widersprechen, urteilte Diess.
„Natürlich werden wir im Bereich Software wachsen mit neuen Mitarbeitern“, stellte er klar. „Aber anders als in schnellen Branchen braucht der Wandel in der Autoindustrie viel Zeit.“
Der VW-Konzernchef warnte davor, die sicher beträchtlichen Umwälzungen für die Arbeitsplätze hier allzu düster zu sehen. „Corona hat die Digitalisierung deutlich gepusht“, sagte er. „Wir haben auch gelernt, ein bisschen verteilter zu arbeiten, mit sehr viel mehr Heimarbeit. Auf der anderen Seite bin ich einer derjenigen, die sagen: Die Welt wird nach Corona ziemlich ähnlich sein zu der vorher, mit einigen Beschleunigungen.“
Soziale Kontakte ließen sich nicht nur über Videoschalten aufrechterhalten, verdeutlichte Diess. Wie in anderen Wirtschaftszweigen hat bei den Angestellten zuletzt Homeoffice zugenommen. VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo will aber auch in wichtigen Bereichen der Fertigung „agilere“ Arbeits- und Schichtmodelle verankert sehen. Gleichzeitig wünschen sich viele Beschäftige wieder mehr persönliche Kontakte am Arbeitsplatz.
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