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Messerangriff in Tokio mit zehn Verletzten: Täter wollte „glückliche Frauen“ töten

© REUTERS / KyodoMesserangriff in Tokio
Messerangriff in Tokio  - SNA, 1920, 07.08.2021
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Bei einer Messerattacke in der japanischen Hauptstadt, die sich am Freitagabend in einer S-Bahn zugetragen hat, hat ein Mann auf mehrere Fahrgäste mit einem Messer eingestochen. Nach den jüngsten Angaben japanischer Medien gab es dabei mindestens zehn Verletzte, von denen neun ins Krankenhaus gebracht werden mussten.
Nach der Messerstecherei in einem S-Bahn-Zug der Odakyu Electric Railway soll der Amokläufer Speiseöl auf dem Boden des Zugabteils verteilt haben, um Feuer zu entfachen – es brach aber nicht aus, teilten Ermittlungskreise mit.
Wie der Fernsehsender NHK unter Berufung auf die Rettungsdienste berichtete, erlitt eine Frau bei dem Vorfall schwere Verletzungen im Rücken. Insgesamt sind Angaben zufolge zehn Menschen verletzt worden, neun von ihnen sind in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Die Polizei vermutet derweil, dass die Gewalttat der 36-jährige Yusuke Tsushima, Bewohner von Kawasaki in der Präfektur Kanagawa, begangen habenkönne. Der Täter soll im Zug wütend geworden sein, als er Frauen sah, die „glücklich aussahen“ und wollte sie laut lokalen Medienberichten töten.
Nach Angaben der Ermittler sprang der Tatverdächtige auf die Gleise und floh zunächst. Das Zugpersonal brachte die Fahrgäste dann zu einer Nothaltestelle.
Dann soll sich Tsushima aber in einem Lebensmittelgeschäft im benachbarten Bezirk als Verantwortlicher für die Messerattacke zu erkennen gegeben haben. Er soll nämlich einem Verkäufer offenbart haben:
„Ich bin der Verdächtige zu dem Vorfall, von dem die Medien berichten. Ich habe es satt zu fliehen.“
Nach den Angaben der Ermittlungsquellen informierte der Ladenmitarbeiter sofort die Polizei, woraufhin der mutmaßliche Täter in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) vor Ort festgenommen wurde.
Tsushima soll den Angriff zugegeben und der Polizei bestätigt haben:

„Ich wollte seit sechs Jahren glücklich aussehende Frauen töten. Jedermann wäre in Ordnung gewesen.“

Weitere Einzelheiten zum Tathintergrund sind bislang noch nicht bekannt – die Ermittlungen der Polizei laufen weiter.
Russlands Präsident Wladimir Putin - SNA, 1920, 07.08.2021
Putin zu Olympia: Politische Instrumentalisierung von Sport ist kleinlich und sinnlos
Während der derzeitigen Olympischen Spiele in Tokio hat das Verkehrsministerium alle Bahnunternehmen der Stadt aufgefordert, die Sicherheit zu gewährleisten, indem sie ihre Überwachungsaktivitäten mit Sicherheitspersonal und Kameras gründlich überprüfen. Die Sicherheitskräfte befinden sich daher in der Hauptstadt in erhöhter Alarmbereitschaft und so eine Gewalttat soll eher eine Seltenheit gewesen sein.
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